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MassentierhaltungWie wir die Tierhaltung ändern können

Freilandschweine
Der Fleischatlas 2018 der Heinrich-Böll-Stiftung macht Vorschläge, wie Tierhaltung in der Landwirtschaft mit weniger Tierleid und mehr Umweltschutz gelingen kann.

Der Fleischatlas 2018 (PDF). Weitere Informationen und Materialien gibt es bei der Heinrich-Böll-Stiftung: www.boell.de/fleischatlas2018

Tierleid und Umweltprobleme – dafür steht für immer mehr Menschen in Deutschland die landwirtschaftliche Tierhaltung. Mit ihrem diesjährigen Fleischatlas will die Heinrich-Böll-Stiftung aber nicht nur die Ursachen und Wirkmechanismen dieser Probleme thematisieren. Im Vordergrund stehen sollen stattdessen „Chancen, Strategien und Instrumente für einen Wandel“. Der folgerichtige Untertitel des Fleischatlas ist dann auch „Rezepte für eine bessere Tierhaltung“.

Haltungskennzeichnung für Fleisch und Milch

In den verschiedenen Kapiteln spiegeln sich Forderungen und Vorschläge wieder, für die auch die grüne Bundestagsfraktion sich seit langem stark macht. Dazu zählt die Einführung einer verbindlichen Haltungskennzeichnung bei Fleisch und Milch, nach Vorbild der erfolgreichen Kennzeichnung beim Ei. Nur so erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher, wie die Tiere gelebt haben, deren Produkte sie essen.

Der Fleischatlas macht auch deutlich: Wir müssen nicht nur die Art ändern, wie wir Tiere halten – sondern vor allem auch den Umfang, in dem wir das tun. Für die momentane Tierhaltung fehlt uns schlicht die Fläche – etwa die Fläche, um Futter umweltverträglich anzubauen und die Gülle der Tiere in ebenso verträglichem Maß auszubringen.

Fleischatlas 2018 (PDF)

Das Cover vom Fleischatlas. Obene steht Fleischatlas. Darunter ist ein Teller, Besteck und Fleisch in Form der Kontinente abgebildet.

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