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SozialwohnungenZahl der Sozialwohnungen sinkt weiter

Skyline von Berlin mit Fernsehturm
Nicht nur in Berlin gibt es großen Bedarf an Sozialwohnungen. Deutschlandweit hat sich der Bestand der Wohnungen seit 2002 halbiert.

Seit 2002 hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland halbiert und allein im Jahr 2017 sind 46.000 Sozialwohnungen aus der Sozialbindung gefallen. Das hat unsere schriftliche Frage an die Bundesregierung ergeben.

Gerade in Hinblick auf die steigenden Mieten und den Wohnraummangel in den Großstädten und Ballungsgebieten ist der deutliche Rückgang der Sozialwohnungen Besorgniserregend. Immer mehr Menschen, gleich welchen Alters oder welcher Lebenslage, können sich ihre Miete nicht mehr leisten oder finden erst gar keine Wohnung.

Der soziale Zusammenhalt ist in Gefahr

Es zeigt sich, dass die Bundesregierung beim sozialen Wohnungsbau seit Jahren versagt und die Negativspirale weder stoppen kann noch will. Anstatt 10 Milliarden Euro oder mehr im das Baukindergeld zu versenken, wäre es nötig, die Mittel für den sozialen Wohnungsbau massiv aufzustocken und wieder auf die Wohngemeinnützigkeit zu setzen.

Sozialer Wohnungsbau muss Chefsache werden

Der soziale und bezahlbare Mietwohnungsbau muss die Top-Priorität beim anstehenden Baugipfel im Herbst werden. Zudem sollte der soziale Wohnungsbau zur Chefsache gemacht werden, anstatt ihn beim offensichtlich überforderten Innenminister zu belassen. Für eine Trendwende am Wohnungsmarkt brauchen wir dauerhaft bezahlbaren Wohnraum. Dafür bedarf es mehr gezielte Investitionen und eine neue Wohngemeinnützigkeit statt einer Milliardenverschwendung namens "Baukindergeld". 

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