Bundesteilhabe-GesetzDas Bundesteilhabe-Gesetz verbessern

Ein Buch mit einem Paragrafenzeichen auf dem Umschlag.

Menschen mit Behinderungen haben in Deutschland noch immer nicht die gleichen Chancen und Möglichkeiten.
Zum Beispiel:

  • Oft können Menschen mit Behinderung nicht frei entscheiden, wie und wo sie leben wollen.
  • Oft wissen Menschen mit Behinderung nicht, wo sie Unterstützung bekommen.
  • Viele Menschen mit Behinderung sind arm.
    Auch wenn sie selbst Geld verdienen.
  • Oft müssen Menschen mit Behinderung selbst für ihre Assistenz mit-bezahlen.

Das darf in Zukunft nicht so bleiben!
Das verstößt gegen die Menschen-Rechte.

Die Partei CDU und die Partei SPD haben gesagt: Sie wollen an diesen Probleme arbeiten.
Darum gibt es jetzt ein neues Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Ein Buch mit eine Paragrafenzeichen auf dem Umschlag.Aber mit diesem Gesetz sind noch nicht alle Ziele erreicht.
Manche Dinge sind besser im neuen Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Aber es muss noch besser werden in Zukunft.
Und manche Dinge sind schlechter geworden durch das neue Gesetz.
Das muss sich ändern.
Darum haben wir von der Partei die Grünen im Bundestag ein Ziel.

Unser Ziel: gleiche Rechte und Teilhabe für alle

Wir finden: Das neue Bundes-Teilhabe-Gesetz muss weiter verbessert werden.
Alle Menschen mit Behinderung sollen Unterstützung bekommen.
Alle sollen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
Nur dann können alle Menschen Teil der Gesellschaft sein.
Nur dann haben alle Menschen die gleichen Chancen.

Es ist schwer für Menschen mit Behinderung, Unterstützung zu bekommen.
Viele Menschen wissen nicht: Zu welchem Amt muss ich gehen?
Wen muss ich fragen?
Das soll in Zukunft leichter werden.
Zum Beispiel, wenn ein Mensch mit Behinderung ehren-amtlich arbeiten will.
Ehren-amtlich heißt: Die Person bekommt dafür kein Geld.
Manche Menschen mit Behinderung brauchen für diese ehren-amtliche Arbeit Assistenz.
Diese Assistenz sollen sie in Zukunft kriegen.

Alle müssen selbst entscheiden können

Alle Menschen dürfen selbst über ihr Leben entscheiden.
Das muss auch bei Menschen mit Behinderung so sein.
Menschen mit Behinderung sollen frei entscheiden dürfen.
Zum Beispiel über diese Fragen:

  • Wo will ich wohnen?
  • Wie will ich arbeiten?
  • Wie will ich leben?

Menschen mit Behinderung müssen darüber selbst entscheiden.
Niemand anderes darf für sie entscheiden.

Zwei Geldscheine und ein paar MünzenBei diesem Thema geht es auch um Geld.

Zum Beispiel:
Oft kostet es weniger Geld, wenn en Mensch mit Behinderung in einem Wohn-Heim wohnt.
Und nicht in einer eigenen Wohnung.

Trotzdem müssen Menschen mit Behinderung selbst entscheiden dürfen: Wie will ich wohnen?
Dieser Wunsch ist wichtiger als Geld.

Teilhabe für alle - auch für Menschen, die Pflege brauchen

Während eine Person im Rollstuhl sitzt, schnürt eine zweite Person ihr die Schuhe.Manche Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung in ihrem Alltag.
Zum Beispiel beim Anziehen.
Oder beim Essen.

Diese Unterstützung kostet Geld.
Das Geld kommt fast immer von der Pflege-Versicherung.

Aber Pflege alleine ist nicht genug.
Auch Menschen, die Pflege haben, brauchen Teilhabe.
Das heißt: Sie müssen bei allem dabei sein können.
Sie haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen.

Auch Menschen, die viel Unterstützung brauchen, müssen selbst entscheiden können: Will ich in einem Wohn-Heim wohnen oder alleine?

Manche Menschen, die Pflege brauchen, müssen dafür mit-bezahlen.
So steht es auch im neuen Bundes-Teilhabe-Gesetz.
Wir finden: Das soll sich in der Zukunft ändern.

Das Bundes-Teilhabe-Gesetz verbessern

Das neue Bundes-Teilhabe-Gesetz muss noch weiter verbessert werden.
An manchen Stellen muss noch ausprobiert werden:
Funktioniert das neue Gesetz so?
Daran wollen wir von der Partei Die Grünen im Bundestag weiter mit-arbeiten.

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