Tagungsbericht 2016Bildung für eine gerechtere Gesellschaft

Der Bildungsbericht hat eine zentrale Herausforderung wiederholt: Die öffentlichen Kitas, Schulen, Berufsschulen und Hochschulen sind nicht für alle gleichermaßen offen, sie ebnen nicht allen Kindern und Jugendlichen den Weg in ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben. Sie machen unsere Gesellschaft nicht gerechter. „Was können und müssen wir tun, damit es endlich besser wird?“ Der Fraktionsvorsitzende, Dr. Anton Hofreiter, begrüßte die Gäste und ermutigte alle, sich gemeinsam für Verbesserungen einzusetzen. Herkunft dürfe nicht über Zukunft bestimmen. Sein eigener Lebensweg vom Bauernhof zur Promotion in Biologie sei ein Beispiel, dass andere Wege möglich sind. Diese Offenheit müsse überall für alle Kinder und Jugendlichen geschaffen werden. Der Staat müsse dazu endlich koordiniert handeln. Die Vereinbarungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin zur Bundesmitfinanzierung in der Bildung vom 14.10.2016 mache zwar Hoffnung. Da aber am selben Tag schon der Streit ausgebrochen sei, wie weit man nun kooperieren wolle, sei er noch nicht überzeugt, dass die große Koalition ihre Fehler der Föderalismusreformen 2006 und 2009 nun endlich korrigieren werde. Den Teilnehmenden wünschte er ertragreiche Gespräche, die dann auch die Arbeit der Fraktion voranbringen werden. Danach ging es in die fünf Workshops:

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