BiodiversitätskonventionPositive Signale für den Artenschutz

Schmetterling auf Blume

Die Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen der biologischen Vielfalt in Pyeongchang, Südkorea ist zu Ende und hat viele gute Weichen für den Artenschutz gestellt. Nun geht es darum, dass sich die Länder verstärkt an ihre Hausaufgaben machen und mit Hochdruck an der Umsetzung der Naturschutzziele arbeiten.

Zusagen zur Aufstockung der Finanzierung, ein Fahrplan zum Abbau schädlicher Subventionen, die Anerkennung von über 150 Meeresgebieten als ökologisch wertvoll und der Beschluss, dass die biologische Vielfalt im Kontext von Armutsbekämpfung und Klimakatastrophe bei den Nachhaltigkeitszielen eine Rolle spielen soll, sind alles positive Signale, die nun umgesetzt werden müssen. Besonders hervorzuheben ist, dass sich die Staatengemeinschaft endlich entschließen konnte, die Arktis unter Schutz zu stellen.

Auch die Bundesregierung muss nun zu ihren Zusagen in Pyeongchang stehen und endlich beweisen, dass ihr der Naturschutz in Deutschland wichtig ist. Die Umsetzung der nationalen Biodiversitätsstrategie stockt. Frau Hendricks darf sich nicht auf dem Wenigen erreichten ausruhen, sondern muss mutig die vielen nicht erreichten Ziele anpacken und dafür auch, wie in Südkorea zugesagt, mehr Geld in die Hand nehmen.

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