#stadtbiene: Urbanes Grün für lebendige StädteStadtgärten – Da fliege ich drauf

Drei Viertel der Menschen in Deutschland leben in Städten. In den letzten Jahren haben sich viele bunte Formen des Stadt-Gärtnerns etabliert: vom Balkon-Beet über das Gärtnern in Kisten auf brachliegenden Flächen, in Parks und Grünanlagen bis hin zu Schrebergärten. Dieses bürgerschaftliche Engagement will die grüne Bundestagsfraktion auch politisch unterstützen: mit einer Aktion zum Thema Urban Gardening. Die Aktion unterstreicht unsere Vision nach der „essbaren“ Stadt. Durch urbanes Gärtnern ohne Pestizide werden regionale Kreisläufe angekurbelt, Ernährungsbildung vorangetrieben, Artenvielvielfalt erhalten; kurzum es entstehen grüne, lebenswerte Städte.

Aus der Fraktion dabei sein werden die Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Katrin Göring-Eckardt, Bärbel Höhn, Friedrich Ostendorff, Nicole Maisch und Harald Ebner dabei.

Kommen Sie vor Ort mit uns ins Gespräch und ernten Sie spätsommerliche Kräuter und Gemüse.

Twitter-Aktion: #stadtbiene

Wir laden Sie ein, Ihre Bilder von gelungenen Garten-Natur-Aktivitäten und im städtischen Raum unter #stadtbiene zu twittern. Was muss sich bundespolitisch bewegen, um urbanes Grün und Artenvielfalt zu stärken? Auf unserem Twitterfeed zeigen wir Ihre Beiträge.

Hintergrund zum Thema Urban Gardening

Essen vom Balkon

Städtische Garteninseln bieten mehr als den Kräuterkasten oder einen Kürbis zur Erntezeit. Sie sind nicht nur Oasen der Erholung für StädterInnen, sondern Orte der Begegnung: zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, zwischen Jung und Alt. Das gemeinsame Buddeln, Säen, Gießen und Ernten hat längst bewiesen, dass es zur gesellschaftlichen Integration beiträgt.

Summ, summ, summ…

Balkone und Stadtgärten sind wertvolle Biotope für die Artenvielfalt. Gerade Bienen finden in der Stadt, was es auf dem Land oft nicht mehr gibt: pestizidfreie und vielfältige Nahrung. Auf den Äckern ist wegen Monokulturen und Gifteinsatz nach der Rapsblüte im Frühjahr oft monatelang kaum eine Blüte zu finden. Zusätzlich sind die Bienen auf den Feldern von Insektenbekämpfungsmitteln bedroht.

Gärtnern im Einklang mit der Natur

Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie. Die Tiere würdig behandelt, mit deutlich weniger Gift auskommt und den Ökolandbau fördert, Klima und Boden schützt und die Artenvielfalt bewahrt. Auch auf städtischen Flächen brauchen wir mehr bienenfreundliche Pflanzen. Viele GärtnerInnen stoßen aber auf Widerstände, wo Flächen begrenzt sind und sie mit Anderen um die Nutzungen konkurrieren. Wir wollen diese GärterInnen unterstützen zum Beispiel mit unseren Initiativen im Bundestag für Gentechnikfreiheit und Saatgutvielfalt.

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ANTRÄGE:

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