DemografiekonferenzGemeinsam für Morgen

GEMEINSAM FÜR MORGEN– Demografie-Konferenz am 10.02.2017

Seite 11: Weltcafé 10 Inklusiver Sozialraum – Quartiere barrierefrei gestalten

Einleitend führte Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, von der Universität Siegen den Begriff des „inklusiven Sozialraums“ ein. Ein inklusives Quartier ist so gestaltet, dass alle Menschen darin gleichberechtigt leben können, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung. Die Koordination einer inklusiven Gestaltung sollte in kommunaler Hand liegen, so Rohrmann. Dabei ist die Partizipation aller relevanten AkteurInnen wichtig, wobei Menschen mit Behinderungen eine zentrale Rolle spielen. Die Gestaltung inklusiver Quartiere darf aber nicht auf die Behindertenbeiräte oder -beauftragten abgewälzt werden.

In den drei Runden wurde u.a. diskutiert, ob die rechtlichen Grundlagen für den Ausbau barrierefreier Gestaltungsmöglichkeiten ausreichend und mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar sind, wie die oftmals fehlende Sensibilisierung für das Thema inklusive Baumaßnahmen verhindert und welche kommunikativen Barrieren bestehen, sodass ältere Menschen oftmals gar nicht wissen, welche Angebote sie in ihrem Quartier nutzen könnten. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, möglichst wenig auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Angebote zu schaffen.

Poetry-Slammerin Svenja Gräfen über das Alter

Nach den einleitenden Reden, diskutierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in elf verschiedenen Weltcafés. Hier sind die Berichte dazu:

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