60 Jahre Römische VerträgeJa zu Europa – Mut zu Veränderung

Eine Flaggen aus Ländern der Europäischen Union

Seite 4: Mehr Einmischung auf der Straße

Die Mitbegründer von „The European Moment“, eine Kampagne in der Europas junge Generation sich jetzt zu Wort meldet, brachten einen dramatischen Appell in die Diskussion ein: „Was braucht es nach 10 Jahren Krise jetzt noch, um auf die Straße zu gehen?“ Alle müssten jetzt raus aus der Komfort-Zone. Wo sei jetzt die Generation Erasmus? Nötig sie ein Bündnis aller Bürgerinnen und Bürger Europas, die gemeinsam auf die Straße gingen etwa am 25. März zum „March for Europe“ oder auf den wöchentlichen Demonstrationen von Pulse of Europe. Judy Dempsey von Carnegie Europe mahnte einen neuen Grasswurzelansatz an. Die Diskussion über die EU müsse wieder gezielter zu den Menschen gebracht werden etwa in kommunale Bürgerversammlungen (townhall meetings). Denn Europäische Identität begänne in der Kommunalpolitik, ergänzte Basil Kerski. Es gebe noch zu wenig Menschen die verstünden, wieviel Macht sie eigentlich hätten. Die Vorsitzende des lettischen EU-Ausschusses Lolita Cigane betonte, dass sie aus diesem Grund regelmäßig in Schulen gehe, um für Europa zu werben. Auch Bas Eickhout, niederländischer Europaabgeordneter von GroenLinks bestätigte, dass Bürgerversammlungen im Wahlkampf der Niederlande äußerst erfolgreich seien. Die Treffen zeigten, dass die Menschen auf der Suche nach Werten seien.

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