60 Jahre Römische VerträgeJa zu Europa – Mut zu Veränderung

Eine Flaggen aus Ländern der Europäischen Union

Seite 6: Besseres Europa mit den Menschen diskutieren

Die Frage sei heute ein besseres und anderes Europa und nicht mehr oder weniger Europa, so Prof. Leggewie. Bas Eickhout ergänzt: „Wir müssen den Menschen dieses ‚EU-Tanker-Gefühl‘ nehmen, dass die EU also viel zu schwerfällig ist, um sich zu ändern.“ Es ginge darum, im Dialog mit Europas Bürgerinnen und Bürgern das „mehr für was“ zu klären. Ein besseres Europa verlange nach Antworten, warum in bestimmten Fällen mehr Europa wichtig sei. In der grenzüberschreitenden Wirtschafts- und Sozialpolitik oder bei der Bekämpfung von Steuerdumping, sei eben kein Mitgliedstaat alleine in Lage gute Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu liefern. Claus Leggewie ergänzte, dass ein Eintauchen in die praktische Europa-Erfahrung etwa innerhalb der bürgerlichen Berufe erforderlich sei. Seine Erfahrung im Solidarnosz Zentrum, so Basil Kerski sei es, dass die Menschen im Gespräch richtige und sehr konkrete Fragen stellten. Etwa wie gehe es weiter mit dem Euro. Auch Prof. Leggewie forderte, wie bei der Bankenrettung, gleich was es koste, ein großes Erasmus 2 Programm aufzulegen, um jetzt für eine zweite europäische „Generation Erasmus“ zu sorgen. Außerdem seien Ökologie und Umwelt für eine neue Europa-Programmatik ungeheuer wichtig.

Mehr zum Thema Europa

Dieser Artikel ist älter als zwei Monate, deshalb werden keine Kommentare mehr angenommen.

4402592