UN-Kinderrechtskonvention

Grün macht Kinderrechte GROSS

Logo der Reihe Grüne PatInnen für die UN-Konvention

"Alle Kinder sind gleich. So selbstverständlich das klingt, so wenig entspricht es leider der Realität. Chancengleichheit besteht nicht. Es kommt sehr darauf an, wo und mit wem ein Kind aufwächst.  Kinder hungern weltweit, werden zu ausbeuterischer Arbeit herangezogen oder noch schlimmer zu Kriegseinsätzen. Sie werden von Bildung und damit von echten Zukunftschancen ferngehalten. Mädchen haben dabei weltweit gesehen immer noch schlechtere Bedingungen als Jungen.Die Rechte von Flüchtlingskindern werden verletzt. Auch hier in Deutschland gibt es keine gerechten Startbedingungen. Die soziale Herkunft von Kindern beeinflusst zu sehr ihre Chancen im Leben.

Ich setze mich dafür ein, dass in Deutschland Kinderrechte in  die Verfassung aufgenommen werden, denn am besten fangen wir vor unserer eigenen Haustür an. Damit sich endlich etwas ändert und Kinder Kinder sein dürfen, egal wo sie herkommen, wie reich die Eltern sind oder welches Geschlecht sie haben. Denn eines ist ganz klar: die Würde aller Kinder, jedes einzelnen, ist unantastbar." Beate Walter-Rosenheimer MdB

Artikel 2 im Wortlaut:

Achtung der Kindesrechte; Diskriminierungsverbot

(1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.

(2) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormundes oder seiner Familienangehörigen geschützt wird.

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