Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen sichern

Wer ungerechte Chancen ausgleichen und Bildungsarmut verhindern möchte, muss Kinder früh und individuell fördern, das heißt in Bildung investieren. Wir fordern seit langem einen Rechtsanspruch auf eine ganztägige frühkindliche Betreuung und Bildung für alle Kinder ab einem Jahr. Dringend notwendig ist eine Qualitätsoffensive – mit besser ausgebildeten Fachkräften und einheitlichen Qualitätsstandards.

Das Recht auf Ausbildung umsetzen

Zehntausende ausbildungssuchende Jugendliche landen jedes Jahr in sinnlosen Warteschleifen. Die fast vier Milliarden Euro, die dafür ausgegeben werden, wollen wir für den Aufbau überbetrieblicher Ausbildungsstätten nutzen. Sie sollen Betriebe und Berufsschulen ergänzen – das "Plus" in unserem Konzept "DualPlus". So entstehen neue Ausbildungsplätze, unabhängig von der Konjunktur.

Ein Pakt für Studierende

Wir haben die Chance – dank geburtenstarker Jahrgänge und steigender Abiturquoten – deutlich mehr junge Menschen an den Hochschulen zu qualifizieren. Deswegen haben wir uns dafür eingesetzt, dass aus dem Hochschulpakt von Bund und Ländern ein echter "Pakt für Studierende" wird. Dafür müssen mehr und ordentlich finanzierte Studienplätze geschaffen werden: Der OECD-Durchschnitt liegt bei 10.600 Euro pro Jahr, zwei Drittel mehr als Bund und Länder dafür bisher ansetzen. Mit dem Prinzip "Geld folgt Studierenden" wollen wir dafür sorgen, dass sich alle Länder fair an der Finanzierung beteiligen.

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