Gesprächsreihe

Gemeinsam auf den Weg machen (II)

Für eine starke Kinder-, Jugend- und Familienpolitik

An dem Gespräch nahmen von Seiten der Zivilgesellschaft unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von Unicef, Deutschem Kinderhilfswerk, Kinderschutzbund, Verband der Alleinerziehenden, Zukunftsforum Familie, Deutscher Bundesjungendring, Familienbund der Katholiken, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V und Plan International teil. Von Seiten der Bundestagsfraktion waren Katja Dörner, Dr. Franziska Brantner, Ekin Deligöz, Sven Lehmann und Lisa Paus beteiligt.

Kinderrechte stärken

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Analyse der gegenwärtigen Situation von Kindern, Jugendlichen und Familien in Deutschland sowie geflüchteter Kinder und ihrer Familien. Die Bekämpfung von Kinderarmut wurde als große Herausforderung für die zukünftige Bundesregierung genannt. Die Gäste betonten zudem, welch große Bedeutung die Stärkung von Kinderrechten hat, wozu auch ein starker Kinderschutz, vor allem im Digitalen Bereich gehört.

Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein, die Familienförderung gilt es daher so zu gestalten das besonders von Armut betroffene Gruppen ins  Blickfeld genommen werden. Um Kinder und Jugendlichen ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen ist die Verbesserung der Kitaqualität, wie aber auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung in Grundschulen zentral.

Gesetzesverschärfungen behindern Integration

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Für die es eine starke Kinder- und Jugendhilfe braucht. Gesetzesverschärfungen in einzelnen Bundesländern behindern Integration. Abschiebungen aus Schule oder Ausbildung sowie eine lange Verweildauer in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Abschiebezentren, ohne Zugang zu Schule und  Einrichtungen schaffen Exklusion.

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