Spielbericht

07.11.:Grüne Tulpe - Deutsche Industrie- und Handelskammer

Am Montag war wieder einmal das Team der Deutschen Industrie- und Handelskammer zu Gast im Poststadtion. Zuletzt hatte die DIHK hier nie viel zu holen, der letzte Sieg der Handwerkskammer gegen die Tulpe datiert aus der Saison 2009 (für Historiker und Statistiker hier der Link zum damaligen Spielbericht).

Auf Toffi's Kaderzettel für den Abend standen eigentlich 17 Tulpen. Doch kurzfristig hagelte es vier Absagen, so dass schließlich 13 Tulpen vor Spielbeginn übers Tenne-Eis schlitterten und versuchten sich warm zu spielen. Der Gegner hatte genau 11 Leute mitgebracht und so musste kein DIHKler draußen frieren. Doch das sollte sich noch rächen, aber dazu kommen wir später.

Trotz eisiger Temperaturen und teilweise gefrorenem Kunstrasen ließ unsere Tulpe gekonnt das Bällchen in den eigenen Reihen laufen. Finn P. feierte nach langer Verletzungspause sein gelungenes Comeback auf der Sechser-Position. Neben ihm erwischte Philmon ebenfalls einen echten Sahnetag. Jochen hütete wie immer das Tor und hatte vernünftigerweise gleich auch seine Thermoklamotten druntergezogen, denn er sollte fast die gesamten 90 Minuten hinten alleine verbringen. Dafür sorgten Laurenz und Ole als erfahrenes und eingespieltes Abwehrzentrum und außen Patrick und Rasmus. Wie sollte da was schief gehen? Ging es auch nicht.

Hinten Beton, vorne Sturm und Drang. Bereits nach wenigen Minuten stand es 1:0 für die Grünen. Matze legt schön weiter auf Jasper, der -mit einem für seine Verhältnisse strammen Schuss in den kurzen Winkel und etwas Mithilfe des Torwarts - das erste Tor des Abends erzielte. Wenig später war es wieder Matze, der den Ball über Rechts in den Strafraum führte. Ein ungeschickter Zweikampf und es gab Elfmeter. Unbeirrt drosch Sturmspitze Teyfik den Ball zum 2:0 in die Maschen. Das 3:0 erzielte dann Matze selber.

Früh war klar, dass es für die DIHK-Mannschaft hier heute wieder nichts zu holen gab. Zu allem Überfluß verletzte sich dann auch noch der gegnerische Keeper, als er sich bei einem grünen Weitschuß eine Kapselverletzung am Daumen zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte. Jetzt standen da nur noch 10 DIHKler und eine faire Lösung musste her. Rasmus erklärte sich bereit auszuhelfen und es konnte 11 gegen 11 weitergehen.

An der grünen Überlegenheit auf dem Platz änderte sich nichts. Die Tulpen spielten jederzeit ballsicher und bedacht den Ball, ließen sich zu keinem Zeitpunkt gefährlich unter Druck setzen und konnten mit der nötigen Ruhe das Spiel aufbauen. Nur ein einziges Mal wurde Jochen geprüft und ließ nichts anbrennen.

Dann war Halbzeit. Selbst Trainer Toffi hatte nichts zu meckern. Richtig was zu feiern hatte der grüne Spielertrainer und Rekordtorschütze zu Beginn der zweiten Halbzeit. Mit dem 4:0 schoß Toffi sein 350. Tor für die Grüne Tulpe. Wahnsinn! Warum es mit diesem Torriecher nie einen Einsatz mit Adler auf der Brust gab, bleibt ein Rätsel.

Die zweite Halbzeit gehörte dann dennoch einem anderen. Bereits im ersten Durchgang hatte Philmon das Spiel ruhig aus dem Mittelfeld gesteuert. Das reichte ihm nun nicht mehr. 1, 2, 3 Tore erzielte er im Minutenabstand zum 7:0. Mit dem lupenreinen Hattrick von Philmon endete die etwas einseitige, aber stets faire Partie. Den Tulpen, die sich derzeit in erstklassiger Form befinden, konnten weder die tapferen Blau-Weißen, noch der Frost oder gar der Supermond was anhaben. Dieses Spiel ließ aus Tulpen-Sicht kaum etwas zu wünschen übrig und macht Lust auf nächste Woche.

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