Spielbericht

15.9.: Grüne Tulpe - Autonama

Nach einer 0:6 Klatsche im letzten Spiel hatte sich die Grüne Tulpe gegen die Autonama viel vorgenommen. Und es gelang. Nach einer viertel Stunde aktiven Pressings in des Gegners Hälfte nutzte Till ein traumhaftes Zuspiel von Tulpe-Newcomer Eduard mit einem Lupfer über den gegnerischen Torwart und die Tulpe führte hochverdient mit 1:0.

Ganz so, als hätte die Tulpe ihr Ziel schon erreicht – oder lag es einfach an der Ermüdung durch laufintensive 15 Minuten? – ließen die grünen Kicker die Zügel mehr und mehr hängen. Die Autoren bekamen besseren Zugriff auf das Spiel und folgerichtig fiel nach einer Kopfballverlängerung aus dem Mittelfeld durch einen gegnerischen Autoren das 1:1.

Ernüchterung machte sich bei der Tulpe breit, die dann noch durch eine Verletzung von Rasmus verstärkt wurde. Der hatte einen Ball derart unglücklich auf die Nase bekommen, dass er zum einen ausgewechselt werden musste und zum anderen noch 90 Minuten später in der Kabine und Dusche weiterblutete. Er sollte dann später noch eine lange Nachspielzeit im Krankenhaus verbringen. Diagnose: Schwere Nasenprellung. An der Stelle gute Besserung!

So wie die Nase von Rasmus stark angeschlagen war, sah zu dem Zeitpunkt auch das grüne Spiel aus. Zum Glück wurde zur Halbzeit gepfiffen und es konnte sich neu gesammelt werden. Der eine Stephan mit „ph“ löste den anderen Stephan mit „ph“ im Tor ab. Der Tulpe-Präsident und sein Linksverteidiger machten mal ne Kunstpause und Toffi orderte bei seinen grünen Männchen für die zweite Hälfte Angriffspressing an.

Das wurde auch gleich umgesetzt. Die Tulpe startete mit vollem Elan in Halbzeit 2, wollte die Schmach vom letzten Mal vergessen machen, lief mehr und schaffte es so, wieder stärker Druck auf die Autoren- Nationalmannschaft auszuüben. Nach einem Zuspiel von Jonas schloss Matze mit einem satten Schuss zum 2:1 ab. Die erneute Führung für die Tulpe. Die restliche zweite Halbzeit verlief einerseits ruhig, da die Tulpe wenig bis gar nix zuließ und das Spiel überwiegend bestimmte. Andererseits stieg die Spannung mit fortschreitender Zeit, weil es die Tulpen verpassten eine ihrer Torchancen in eine beruhigende Führung zu verwandeln. So blieb es beim knappen, aber verdienten 2:1 und die Revanche war geglückt.

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