Spielbericht

Grüne Tulpe - FC Sonntag

Am Anfang war das Tor!

Bei dem Duell "Politik gegen Kirche" hoffte so manch einer der vier Zuschauer auf ein Spektakel wie es Terence Hill als Don Camillo auf dem Platz gegen Peppone abfeierte. In "Keiner haut wie Don Camillo" lief immerhin Carlos Ancelotti als Gast auf. Doch weder die Tulpe noch die Sonntagskicker hatten am vergangenen Montag getarnte Profispieler in ihren Reihen. Im Verlauf der ersten Halbzeit dürfte dies auch den Zuschauern aufgefallen sein.

Die Tulpe begann gewohnt im 4-4-2 mit Jochen, - Patrick, Rasmus, Stefan W., Lars – Jan, Marco, Marco, Frank - Teyfik, Matze. Von der Bank ergänzten Markus, Toffi, Jonas und Asgar die grüne Elf.

Geordneter Spielaufbau war den Tulpen ein Fremdwort und auch die Abwehr schwamm mehr, als dass sie Fußball spielte. Die Brüder vom FC Sonntag kombinierten sich zwar oft geschickt bis vor den Tulpenstrafraum, blieben aber darüber hinaus ungefährlich. Der Versuch sich aus dieser Umklammerung mit Pässen in die Spitze zu befreien, scheiterte ebenso wie der bereits erwähnte Spielaufbau von hinten heraus.

Der FC Sonntag fand besser in die zweite Halbzeit, während die Tulpe weiter eher als Lame Duck unterwegs war. Folgerichtig konnten die Männer aus der dritten Berliner Bistumsliga in Führung gehen. „Holy Shit“, meinten einige den Tulpentorwart gesagt zu haben, nachdem er einem satten Linksschuss nur noch hinterher gucken konnte.

Erst nach dem Rückstand gelang es der Tulpe dem Spiel ihr Regime aufzudrücken. Die Partie wurde intensiver. Doch die Zweikampfbilanz der Tulpe besserte sich. So konnte Toffi im Alleingang erst den Ball erobern und anschließend unnachahmlich abschließen. Verdienter Endstand 1:1.

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