Spielbericht

Grüne Tulpe - FGZ

Pünktlich zum Spielbeginn brach der Himmel und der Regen machte eine Pause. Das Wetter konnte also nicht der Grund sein, dass nur 21 Spieler zum Anpfiff auf dem Platz Tenne 2 im Poststadion standen.

Die FGZ spielte in Unterzahl; für die Tulpe begannen im 4-4-1-1: Marco K. – Lennart, Stefan, Ole, Dietrich – David, Simon, Florian, Marco L. - Benedikt – Markus.

Zwar war die Tulpe in der ersten Halbzeit bemüht, das Heft in die Hand zu nehmen, das Spiel und die Tore machte aber der Gegner. Durch schnelles Umschalten gelang es der FGZ die Räume in der Tulpenabwehr geschickt zu nutzen. Nach zwei Flanken und zwei Kontern standen nach 45 Minuten vier Tore für den FGZ zu Buche. Einzig Präsident Markus netzte mit einem sehenswerten Drehschuß für die Tulpe ein. Btw sein 250. Tor im grünen Dress! Und das auch noch im Tulpe- Jubiläumsjahr, Glückwunsch!

Doch noch lag die Tulpe mit 1:4 zurück und es blieben immerhin noch die zweiten 45 Minuten für mindestens drei weitere Treffer. Nach der Pause bäumte sich die Tulpe auch vehement gegen die drohende Niederlage auf. Es gelang endlich die Räume für den Gegner enger zu stellen und ihn durch frühes Pressing unter Druck zu setzen. Klar spielbestimmend erarbeitete sich die Tulpe nun Torchance um Torchance. Markus ließ folgerichtig seine Treffer 251 und 252 folgen. Den Hattrick konnte der Tulpe-Präsident selbst kaum fassen und so keimte bei den Tulpen noch einmal Hoffnung auf. 

Die FGZ kam nur noch selten aus der Defensive, war aber in den entscheidenden Situationen eiskalt vor dem Tor, so dass die Tulpe trotz großem Kampf weiter einem Rückstand hinterlaufen musste. Florian und Benedikt hielten mit ihren Vorstoßen das Spiel aber bis zum Schluss spannend und hätte die Partie noch fünf Minuten länger gedauert, das Tor zum Remis wäre sicher noch gefallen. Letztlich hatte aber die FGZ am Ende mit 6:5 die Nase vorne und das war auch nicht unverdient. 

Hätte die Tulpe die erste Halbzeit so engagiert gespielt wie die zweite, wäre ein Sieg durchaus drin gewesen. Besonders ärgerlich war die knappe Niederlage für Marco L., der in der zweiten Halbzeit in bester Mario-Gomez-Manier den Ball aus Kurzdistanz am leeren Tor vorbeischoß.

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