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Spielbericht

Saison 2018: Grüne Tulpe - Autoren-Nationalmannschaft

Am 23.07. war es um 19:10h wieder soweit: Grüne Fußballzeit. Diesmal gegen die Autorennationalmannschaft mit der man sich beim Ulrich-Mühsam-Kleinfeldturnier vor 2 Wochen noch ein ausgeglichenes 0:0 lieferte. Heute die Neuauflage auf Großfeld.

Bei den Tulpen übernahm Präsident Markus K., in alter Beckenbauer-Manier, das Traineramt nachdem der sonstige Trainerstab verhindert war. Mit Florian konnte auch ein routinierter Coach kurzerhand als Co-Trainer verpflichtet werden.

Im 4-5-1-System ließ die Tulpe das Spiel ruhig und konzentriert angehen. In der gesamten ersten Halbzeit lief der Ball, ebenso wie Abwehr, Mittelfeld und Angriff. Laut nicht-amtlicher Statistik führte die Tulpe mit 15:3 Schüssen aufs Tor (oder knapp vorbei). In Toren ausgedrückt ergab sich jedoch ein ärgerliches 0:1 (20. Minute).

Genau diese Kaltschnäuzigkeit behielten sich die Autoren leider auch in der zweiten Halbzeit bei, in der sie wiederum mehr Spielanteile hatten und die Wackler der Tulpe zwischen der 60. und 75. Minute mit hohen Bällen konsequent ausnutzten: In kurzen Abständen fielen die Tore bis 0:2, 0:3, 0:4.

Doch die Tulpe wäre nicht die Tulpe, wenn sie aufstecken würde. In der Schlussphase fand sie zur Ruhe zurück und erarbeitete sich einige Tormöglichkeiten, die letztlich mit dem Anschlusstreffer belohnt wurden: Nach Foul im Strafraum, tritt der Gefoulte selbst zum Elfmeter an. Was folgt, ist eine ausgeklügelte Choreographie: Wohlwissend, wie sehr Esteve für ein Tor geackert hat und wohin sich der Torwart schmeißen würde, schießt Florian den Ball generös halbhoch nach rechts, der Torwart lässt abklatschen und Esteve locht im Nachschuss ein. Dieses 1:4 war gleichsam Endstand.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Tulpe von der Kaltschnäuzigkeit der Autoren lernen und solche Spiele auch gewinnen kann. Ein Dank gebührt den Spieler-Schiedsrichtern der Autoren, die insgesamt souverän durch ein faires Spiel leiteten, in dem Abseitsdiskussionen keine spielentscheidende Qualität hatten.