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Spielbericht

Saison 2018: Grüne Tulpe - Kickers Pufendorfer

2. Juli 2018. Poststadion Berlin. 19:15 Uhr. Bestes Fußballwetter. Tulpe gegen FC Kickers Pufendorfer. Nur der Schiedsrichter scheint Belgien-Japan den Vorrang zu geben. Egal, als faire Sportsfrauen und -männer wird es auch ohne gehen.

Die Tulpe beginnt im klassischen 4-4-2 und doch ist gerade die Anfangsphase etwas holprig mit einigen vermeidbaren Fehlpässen. Routiniert nutzen die Pufendorfer das aus und gehen in der 15. Minute mit 0:1 in Führung. Danach bessert sich das Tulpenspiel. Immer solider werdend, führt man Ballbesitz-, Pass- und Torchancenstatistik in diesen 25 Min an. Einzig wird verfehlt aus Freistößen, Kontern, Passspiel Kapital zu schlagen. So bleibt es beim 0:1 zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte kommt das anvisierte tulpische Angriffspressing wenig zur Geltung. Ein Ballverlust im Mittelfeld wird nach 10 Minuten von den Kickers direkt mit einem langen Ball in die Spitze und Tor von der Strafraumgrenze bestraft. Wenige Minuten später erhöht der Gegner per Schuss aus dem Strafraum sogar auf 0:3. Der FC spielt in dieser Phase konzentrierter und vor allem kaltschnäuziger. So stellt die Tulpe auf Dreier-Abwehrkette um und spielt kurz darauf in der Tat wieder geordneter und mit mehr Zug in die gegnerische Hälfte. Insbesondere in den letzten 15 Minuten gelingen so einige weitere Chancen, die jedoch am guten Schlussmann scheitern oder anderweitig vergeben werden.

So bleibt beim Endstand von 0:3 zweierlei Erkenntnis: Die Niederlage geht in Ordnung, wenn auch nicht unbedingt in dieser Höhe. Und: Bei einem so fairem Sportsgeist kann man selbst ohne Schiedsrichter die Abseitsfalle auspacken. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine baldige Revanche!