ApothekenProbleme der Arzneimittelversorgung

Seite 10: Gesamte Versorgungssituation in den Blick nehmen

Abschließend dankte Kordula Schulz-Asche, die zuständige Fachabgeordnete der grünen Bundestagsfraktion, für die anregende Diskussion. Es gäbe noch zahlreiche offene Fragen. Zum Beispiel fehle eine Analyse der tatsächlichen Versorgungssituation. Es müssten Konzepte für die regionale Versorgung unter Einbeziehung der Apothekerinnen und Apotheker entwickelt werden. Es gäbe hohen Bedarf für Beratungen durch Apotheken. Insofern sei es ihr um die Präsenzapotheken nicht bange. Eine Lösung müsse faire Bedingungen für alle Beteiligten schaffen. Die Bundesregierung dürfe sich nicht einseitig und vorschnell auf das Versandverbot festlegen, sondern müsse mit allen Beteiligten darüber diskutieren, wie ein langfristig tragfähiger Weg aussehe.

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2 Kommentare
Kleine Korrektur
Benjamin Müller 12.12.2016

Beklagte in dem EuGH-Verfahren war nicht der Versandhändler DocMorris, sondern die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.

Dass DocMorris als Beklagte angegeben wird, erübrigt zwar einige Erklärungen im Beitrag, vielleicht sind diese Zusammenhänge aber auch gerade interessant.

Und last but not least noch ein Danke für die Organisation dieser Veranstaltung, die bestimmt zur Versachlichung der Diskussion beigetragen hat.

Antwort an Benjamin Müller
Grüne Fraktion 14.12.2016

Herzlichen Dank für Ihr Feedback.
Sie haben recht. Genau genommen war nicht Doc Morris, sondern die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. Verfahrensgegner der "Wettbewerbszentrale". Die "Wettbewerbszentrale" wollte der Parkinson-Vereinigung untersagen lassen, bei ihren Mitgliedern für ein Bonussystem zu werben, das mit der Versandapotheke DocMorris ausgehandelt wurde.

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