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SyrienDie Zukunft Syriens. Perspektiven eines zerstörten Landes

Programm

16.00

Begrüßung

Agnieszka Brugger MdB
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

16.05

Einführung und Moderation

Omid Nouripour MdB
Sprecher für Außenpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

16.10

Fachlicher Input: Vorstellung der Studie: Risiken und Nebenwirkungen: Der Wiederaufbau Syriens

Christin Lüttich
Geschäftsführerin und Projektteamkoordinatorin Adopt a Revolution

16.25

Fachlicher Input: Die Menschenrechtslage in Syrien

Joumana Seif
Head of Legal Committee and Co-founder Syrian Women’s Network

16.40

Fachlicher Input: Wie steht es um einen internationalen Friedensprozess für Syrien?

Dr. Carsten Wieland
Senior Expert for Intra-Syrian Talks in the Office of the Special Envoy for Syria

16.55

Fachlicher Input: Herausforderungen für die humanitäre Hilfe in Syrien

Anita Starosta
Syrien-Referentin medico international e.V.

17.10Diskussion mit dem Publikum
17.55

Schlusswort und Verabschiedung

Franziska Brantner MdB
Sprecherin für Europapolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.00Ende der Veranstaltung

Darum geht's

Der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat ist in Syrien weitestgehend beendet, die aktuellen Entwicklungen in Idlib zeigen jedoch einmal mehr, dass die Lage im Land unverändert unsicher bleibt. Die humanitäre Lage verschärft sich in einzelnen Gebieten weiterhin. Ein Großteil Syriens ist zerstört und das Assad-Regime hat mit Hilfe Russlands und des Irans die Kontrolle über weite Teile zurückerobert. Im Norden droht ein weiterer Einmarsch der Türkei und auch in Idlib droht bei einer Intervention des Regimes eine humanitäre Katastrophe. Im Süden besteht die Gefahr eines Konflikts weit über die Grenzen Syriens hinaus.

Wir möchten mit dem öffentlichen Fachgespräch über die aktuellen Entwicklungen in Syrien, den Blick auf die bestehenden Probleme und Konflikte in der aktuellen Situation richten. Syrien bleibt eine Diktatur, viele Menschen sind in politischer Haft oder werden vermisst. Es gibt keine sicheren Gebiete im Land, weshalb eine Rückkehr von Flüchtlingen nicht möglich ist. Das Regime ist an einer Aufarbeitung der Kriegsverbrechen und Versöhnung im Land nicht interessiert. Trotzdem fordern einige syrische und internationale Stimmen, eine Beteiligung Europas und Deutschlands am Wiederaufbau. Das darf es jedoch ohne klare politische Bedingungen nicht geben

Wir möchten im Fachgespräch über Möglichkeiten sprechen, wie den Menschen in Syrien geholfen werden kann, ohne das verbrecherische Regime zu stärken.

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