LIVESTREAMLivestream: America First, World Second? Weltpolitik unter US-Präsident Trump

Diese Aufnahme entstand während des Livestreams eines Fachgespräches der grünen Bundestagsfraktion aus dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages.

Inhalt

Der neue US-Präsident Donald Trump hat der Welt eine klare Ansage gemacht: America First. Er ordnet die Außenpolitik den wirtschaftlichen Standortinteressen der USA unter. Erst wenige Wochen im Amt, hat er China gedroht, die NATO erpresst und den Iran-Deal gefährdet. Trumps Außenpolitik ist eine Abkehr von den Doktrinen seiner Vorgänger. Das macht sie weniger berechenbar. Drohen unter Donald Trump Handelskriege? Das Aus für die UNO? Die endgültige Abkehr von der Abrüstung? In einer Welt der Deals, werden die transatlantischen Partner zu Konkurrenten? Unsicherheit ist eine der größten Herausforderungen in der Weltpolitik. Luke Coffey von der Heritage Foundation in Washington D.C. wird versuchen, Trump für Europäer zu übersetzen. Dr. Daniela Schwarzer von der DGAP wird die Entwicklungen aus europäischer Perspektive analysieren. Moderiert wird die Debatte von Jürgen Trittin MdB.

Programm

18.00Anmeldung
18.30

Begrüßung

Katrin Göring-Eckardt MdB
Fraktionsvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.40

Einführung

Jürgen Trittin MdB
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.50

Impulsstatements

Dr. Daniela Schwarzer
Otto Wolff-Direktorin des DGAP-Forschungsinstituts
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin

Luke Coffey
Direktor des Douglas and Sarah Allison Center for Foreign Policy
Heritage Foundation, Washington D.C.

19.20

Diskussion mit Publikumsbeteiligung

Moderation: Jürgen Trittin MdB
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

20.20

Zusammenfassung

Jürgen Trittin MdB
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

20.30Ende der Veranstaltung

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3 Kommentare
America & Green first s the hope of a big part of the word
Klaus Hohmann 28.03.2017

Jürgen Trettin hat sich auf witzige Art und Weise das Wort von der Tanzlehrin und Doppelspitzenvertrterin geben lassen um schnell das Wort an Mr.Coffee, einem Bruder des Chicago Bassisten und Sängers Coffee zu geben, der mit seiner Fachlichkeit und seiner typisch amerikanisch, technologischen Art, kaum einen Widerspruch zuließ.
Eine interessante Veranstaltung bei der klar wurde, dass es einen grossen Unterschied in der US Denke und dem unsicheren grünen Gedankengut gibt.
Fr.Dr.Schwarzer stellt sich aus Zeitgründen gar nicht erst vor.

Peinliche Arroganz bei Fragen die schon Antworten beinhalten
Maria Kerpen 28.03.2017

Die Vorstellung der Politik von Luke Coffee war klar und gut strukturiert, was aber dann in einer 10 Minütigen Frage einer Grünen Politikerin kam war mehr als peinlich, weil durch den politischen Fragestil, der schon Antworten beinhaltet, der eigentliche Trump-Effekt gar nicht erst verstanden wurde.
Hier wird klar, das Bundespolitiker auf internationaler Ebene kaum eine Rolle spielen werden, weil Sie dieses typisch unsichere aber gleichsam kampfbetonte Fragen nicht lassen können.
Am Ende steht: Thema verfehlt durch eine Fragerin.

Hoffnungslos
Margit Geiger 29.03.2017

Menschen, die felsenfest der Überzeugung sind, dass nur sie die
"Guten" sind, kann man nicht zur Einsicht bringen. Danke Herr Tritin!
schade, dass Sie nicht mehr "an der Front stehen".

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