Die Klimakrise weitet sich aus Antarktis verliert riesen Eisberg

Eisberg in der Paradiesbucht / westliche Antarktis (Südpol).Die Paradiesbucht ist das am meisten besuchteste Gebiet der Antarktis. Aufnahme von 2000.
Blick auf die Paradiesbucht (Paradise Harbor) auf der Westseite der antarktischen Halbinsel (Südpol). Während um den Nordpol eine mit Treibeis bedeckte Tiefsee liegt, befindet sich der Südpol in der Mitte einer großen Landmasse. Jetzt ist im westlichen Teil des Südpols ein riesiger Eisberg vom Eisschelf abgebrochen und treibt Richtung Norden. Er ist siebenmal so groß wie die Stadt Berlin und einer der größten Eisberge, die jemals beobachtet wurden. Die Klimakrise schreitet voran. Einen Eisberg dieser Größe kann auch Kanzlerin Merkel nicht mehr aussitzen!

Nord- und Südpol (Arktis und Antarktis) leiden besonders unter der Klimakrise. Hier schreitet die globale Erderwärmung besonders schnell voran. Das Abbrechen des riesigen Eisberges am westlichen Teil des Südpols zeigt, dass dieser Teil der Antarktis instabil wird. Schmilzt das Eis hier weiter ab, würde das zu einem Meeresspiegelanstieg von 10 Zentimeter führen. Zuletzt hatte schon die Arktis einen neuen Negativrekord bei der Eisbedeckung vermeldet. Die aktuellen Entwicklungen am Südpol sind alarmierend und auch Deutschland trägt jenseits aller Klimaschutz-Sonntagsreden von Kanzlerin Merkel seinen Teil zur Verschärfung der Klimakrise bei.

Bundesregierung versagt beim Klimaschutz

So ist Deutschland kein Vorreiter beim Klimaschutz sondern Weltmeister beim Ausbaggern und Verbrennen von klimaschädlicher Braunkohle - noch vor China und Russland. Platz vier belegen wir weltweit bezogen auf den gesamten Kohleverbrauch, hinter China, USA und Indien, aber noch knapp vor Russland. Vier der fünf europäischen Kraftwerke mit dem höchsten CO2-Ausstoß stehen in Deutschland: Neurath, Niederaußem und Weisweiler (RWE). Platz vier belegt das Kraftwerk Jänschwalde (LEAG) in Brandenburg. Allein diese vier Kraftwerke stoßen circa 107 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus. Mit rund 50 Milliarden Euro im Jahr subventioniert die Bundesregierung zudem klimaschädliches Verhalten, zum Beispiel durch zahlreiche Ausnahmen bei Energiesteuern für Unternehmen, durch die Kerosinsteuerbefreiung auf Inlandsflügen oder in Form der steuerlichen Bevorteilung schwerer verbrauchsstarker Dienstwagen.

Dringend: Kohleausstieg bis 2030

Kein Wunder, dass seit dem Jahr 2009 – das sind zwei Legislaturperioden - die Treibhausgasemissionen in Deutschland nicht mehr zurückgegangen sind. Die Regierung Merkel versagt beim Klimaschutz und wird ihr selbstgestecktes Klimaziel einer Treibhausgasminderung um 40 Prozent bis 2020 klar verfehlen. Derzeit klafft eine Klimaschutzlücke von 150 Millionen Tonnen CO2 und die Regierung hat keinen Plan, wie sie geschlossen werden soll. Wir müssen jetzt endlich das Ruder rumreißen: Wir brauchen ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Minderungszielen bis 2050. Und die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke müssen jetzt schnell vom Netz, der Kohleausstieg muss bis 2030 umgesetzt werden.

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1 Kommentar
Klimaschutz ohne welthandel
ElfenJingel 18.07.2017

unsere Weltführer versagen den sie lieben das Geld mehr als das Leben, durch Geldgier gibt es übermassen Produktion von Tier fleisch 1/3 des Fleisches wird geschreddert, habe es heute erst auf Ard alpha, Planet wissen im Fehrnsehn erfahren die gülle schädigt das Grund Trinkwasser in Holland und NRW und der Otto normal Verbraucher hat die Fehler der Politker aus der eigen Tasche zu zahlen, die Supermärkte sammeln mit ihren mengen Rabatt volle Mülleimer mit essbaren Lebensmitteln und der Otto normal verbaucher soll für Welthunger spenden Panzer/Waffen werden produzeirt und der otto normal verbaucher muss die kriegs Füchtlinge aufnehmen

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