UnternehmensbündnisModernisierungsstrategie Klimaschutz

Windpark vor Kohlekraftwerk Niederaußem
Ein breites Unternehmensbündnis aus unterschiedlichsten Branchen fordert den Kohleausstieg und deutlich mehr Engagement beim Klimaschutz. Dies ist ein klares Signal an die laufenden Sondierungen in Berlin. Die Erklärung zeigt, dass Klimaschutz ein Modernisierungsprogramm für Deutschland werden kann.

Was ist da los? Aldi, Deutsche Bahn, Telekom, Adidas, Siemens und EnBW gemeinsam für Klimaschutz? Ein breites Unternehmensbündnis aus unterschiedlichsten Branchen fordert den Kohleausstieg und deutlich mehr Engagement beim Klimaschutz. Dies ist ein klares Signal an die laufenden Sondierungen in Berlin. Die Erklärung zeigt, dass Klimaschutz und Wirtschaft keine Gegensätze sind, sondern dass Klimaschutz ein Modernisierungsprogramm für Deutschland werden kann. Welche Unternehmen die Erklärung unterzeichnet haben überrascht. Auch Schwergewichte der deutschen Wirtschaft verlangen inzwischen ein deutlich ambitionierteres Vorgehen beim Klimaschutz und sehen die Chancen.

Modernisierungsprogramm Klimaschutz

So soll der bestehende Klimaschutzplans 2050 zu einem Modernisierungsprogramm für Deutschland werden, indem der Plan sehr bald mit Umsetzungsplänen und konkreten Maßnahmenpaketen unterlegt werden soll. Dazu gehört neben einem verlässlichen und sozialverträglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung auch die Anhebung der Ausschreibungsmengen bei den erneuerbaren Energien. Zusätzliche Anstrengungen beim Stromsparen sollen die weitgehende Elektrifizierung von Wärmesektor, Verkehr und Teilen der Industrie ermöglichen.

Investitionssicherheit durch Kostenwahrheit

Für mehr Investitionssicherheit erwarten die unterzeichnenden Unternehmen umgehend eine Weiterentwicklung des Emissionshandels mit flankierenden Maßnahmen für ein investitionsrelevantes CO2-Preissignal. Um ausreichende Anreize für ein CO2-armes Wirtschaften und Handeln zu schaffen, sollte außerdem das Steuer und Abgabensystem modernisiert und die Beendigung fossiler Subventionen bis 2025 geprüft werden. Auch bei der geforderten schrittweisen und sozialverträglichen Verringerung der treibhausgasintensiven Kraftwerkskapazitäten sollte ein wirksamer CO2-Preis eine möglichst zentrale Rolle spielen.

Klimaschutz jetzt angehen

Von der neuen Regierung erwarten die unterzeichnenden Unternehmen entschiedene und effiziente Maßnahmen zur Erreichung des nationalen 2020-Emissionsziels. Dazu gehört auch der konsequente Einstieg in die Verkehrswende mit der Stärkung von Schienenverkehr und kommunalem Nahverkehr – unter anderem durch eine Beschleunigung von Infrastrukturausbau und -modernisierung. Auch werden zusätzliche Maßnahmen für eine verstärkte Nutzung emissionsarmer Antriebe und Treibstoffe, zum Beispiel beim Ausbau der Elektromobilität eingefordert. Die Erklärung ist ein kräftiger Rückenwind für die stockenden Verhandlungen gerade im Bereich der notwendigen Maßnahmen in der Klima- und Energiepolitik.

Mehr zum Thema Klimaschutz

3 Kommentare
Ein breites Bündniss....
Gast***** 10.11.2017

Den Begriff "ein breites Bündnis* kenne ich aus DDR Zeiten. Den hatte man benutzt wenn sich die SED Marionettenorganisationen FDGB, FDJ usw. wieder mal befohlen einig waren.
Gemäß Grundgesetz geht aber alle Staatsgewalt vom Volke aus und nicht von "breiten Bündnissen" staatsnaher Organisationen oder angestellter Konzernmanager die von den Grünen als "Wirtschaft" bezeichnet werden.
Man sieht deutlich das der Klimaschwindel keine Volksinitiative ist sondern von ganz oben orchestriert um neue Abgaben fürs Volk zu durchzuziehen.

Mit Panikmache das Volk abzocken, Grünedabei an vorderster .
h.g. 12.11.2017

Trittin, Roth, Toni Hofreiter, Peter, Göring-Eckard, Agena, Künast, Brugger. Diese Personen, ideologisch gefestigt, aber realitätsfern, wollen letztendlich und zugleich undemokratisch, ihre eigenen Vorstellungen gegen eine breite Mehrheit durchbringen, nicht aber des Volkes Wille.
Boris Palmer, als erfolgreicher Kommunalpolitiker und Mann der Praxis wurde nicht zu den Verhandlungen geholt, man schätzt wohl eher linientreue, aber praxisferne Parteisoldaten, die mit Panikmache ihre Interessen (wohl auch persönliche) durchbringen wollen. Ein Blick auf das Wahlergebnis sollte eigentlich zeigen, was das Volk will, aber das scheint unsere bestens versorgte Parlamentarier nicht zu interessieren.

Ein weiterer Grüner Irrtum aufgedeckt - Ideologie vs. Gesundheit
h.g. 12.11.2017

Im Gegensatz zu dem, was die Grünen so vehement fordern und behaupten:
Aktuell aus Focus online: Kiffen entspannt und lindert Schmerzen. Dabei soll Cannabis nicht süchtig machen. Das ist die eine Meinung. Doch Studien zeigen, dass der Wirkstoff in Hanf Herz und Hirn schaden kann, im schlimmsten Fall sogar tötet. Cannabis kann süchtig machen. Kiffen führt zu Herzrhythmusstörungen. Haschisch ist vor allem für Jugendliche gefährlich und kann den IQ senken. Spötter könnten jetzt anmerken, dass hier wohl die Ursache für vieles sein könnte, dass etliche Grüne so, aktuell und in der Vergangenheit, von sich geben und für allgemeingültig halten

Kommentieren

max. 700 Zeichen

4404549