Klimaschutz NotfallprogrammGrünes Klimaschutz-Notfallprogramm

Die jährlichen Klimaschutzanstrengungen müssen ab heute (12. Dezember 2016) – im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren – mindestens vervierfacht werden, um das Klimaziel für 2020 überhaupt noch zu erreichen.

Auf ein Land bezogen berechnen sich die Treibhausgasemissionen aus der Summe der verschiedenen emittierten Treibhausgase, umgerechnet in Kohlendioxidäquivalent (CO2-Äquivalent).

Im Schnitt lag die jährliche Reduktion unter Bundeskanzlerin Angela Merkel bei lediglich rund acht Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr. Die bisherigen Aktivitäten der Bundesregierung in Sachen Klimaschutz waren und sind nicht mehr als Papiertiger. Ohne zentrale und wirksame Klimaschutzmaßnahmen sind sie weitgehend wirkungslos geblieben.

Grünes Klimaschutz Notfallprogramm

Daher muss ab jetzt bis zum Jahr 2020 jährlich die Menge von 32 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden, um das versäumte endlich aufzuholen. Das grüne Klimaschutz Notfallprogramm beschreibt, wie bis zum Jahr 2020 die insgesamt verbleibenden 158 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (gegenüber 2016) in Deutschland eingespart und die internationale Verpflichtung eingehalten werden können. Dabei ist das grüne Klimaschutz-Notprogramm auch gleichzeitig der Startschuss für die komplette Dekarbonisierung und Modernisierung unserer Wirtschaft.

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50 Kommentare
Kraftwerk Lippendorf
Dr. Dietmar Ufer 16.12.2016

Am Foto des Kraftwerkes Lippendorf ist deutlich zu sehen, wie gefährlich die giftigen CO2-Wolken sind, die hier den blauen Himmel verschmutzen! Sorgt dafür, dass endlich sämtliches CO2 aus der Atmosphäre entfernt wird! Dann wird es wieder weiße Weihnachten geben und auf der ganzen Erde werden die Pflanzen viel besser gedeihen! Verhindern wir, dass Kraftwerke und Autos dieses Schadgas in die Luft blasen, sorgen wir auch dafür, dass Tiere und Menschen nicht weiterhin CO2 emittieren! - Ein dreifaches Hoch den Naturwissenschaften!

Bitte mehr Braunkohle-Kraftwerke!
Helgo BRAN 16.12.2016

Wie sollen wir Frequenz & Spannung in unserem Wechselstrom-Verbundnetz konstant zu halten vermögen ohne die einzig verläßlichen und - zusammen mit den Wasserkraftanlagen: - steuerbaren und grundlastfähigen Kraftwerke? Der grüne OB von TÜB, Boris PALMER, antwortete mir im Februar: Ja, die weltweiten Kohle-Vorräte reichen noch gut 1.000 Jahre. Und Ihr wißt all sowas nicht? Entblödet Euch nicht, gegen diejenigen unserer notwendigen themischen Kraftwerke zu hetzen, die uns in der Erzeugung die günstigsten kWh-Preise ermöglichen und ohne Subventionen arbeiten?
Schämt, bessert und informiert Euch bitte!
Grüße!
Helgo, ehem. energiepolit. Sprecher der Grünen im Landtag von Ba.-Wü.
2016-12-16

Keinerlei Wirkung aufs Klima!
Helgo BRAN 16.12.2016

Da Ihr mit dem Klima zu argumentieren versucht - wie sehr viele heutzutage es sich anmaßen - muß ich freilich auch dazu Stellung nehmen. Das hatte ich vorher nicht bedacht und bitte dies zu entschuldigen!
Ich weiß / man kann erkennen daß die gezeigten Wasserdampf-Schwaden aus (den) Kühltürmen keinerlei Einfluß auf das KLIMA ausüben können. Die Schwaden bilden sich ja auch nicht, ebensowenig wie Schönwetterwolken oder in großer Höhe Kondensstreifen, bei jeder Wetterlage. Meist lösen sie sich eh bald auf. Heute haben wir hier in FR allerdings "Industrieschnee" durch den Kühlturm der Fa. Rhodia. Das sind doch aber lokale Erscheinungen, die mit einer behaupteten (und von vielen ersehnten!) Klima

Ersehnte Erwärmung!
Helgo BRAN 16.12.2016

-Erwärmung nichts zu tun haben können! Nicht einmal die Witterung kann dadurch beeinflußt werden. Ja: Kondensstreifen beeinträchtigen die Photosyntheseleistung der Grünpflanzen, vermindern dafür aber nachts die Wärme-Ausstrahlung, also Abkühlung.
Nein, das KLIMA können und brauchen wir nicht zu schützen! Klimaschutz ist so unsinnig und unmöglich wie Pilzschutz (aber lieb gemeint!). Lest doch bitte ‘mal unser
www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/ !
Beste Weih‘grüße!
Helgo „Hallimasch“

Ende mit "Energiewende"!
Helgo BRAN 17.12.2016

Aber daß unsere kohlengefeuerten Kraftwerke wegen der (unverantwortlichen!) Privilegierung der bereits allzu vielen WIAn = Windindustriaanlagen oft „angedrosselt“ bis stk. gedrosselt, also nicht im Optimal-Betrieb „gefahren“ werden müssen, ist wirklich widersinnig, ganz schlimm! Nutzt Eure Chance, dies zu erkennen, bevor andere Euch dabei gar zuvorkommen! Ohne unsere thermischen Kraftwerke haben wir bald einen bundesweiten Blackout und das gar in einem dann bitterkalten Winter. Die Fleckenaktivität der Sonne hat nämlich schon seit Jahren drastisch nachgelassen. Lest Nigel CALDER dt., Die launische Sonne widerlegt Klimatheorien (uva)!
Helgo

Kraftwerk Lippendorf
Hans-Jürgen Kastner 17.12.2016

Mit solchen Fotos kann man prächtig Politik machen, auch wenn die Wolkenbildung primär nichts mit dem Kohlendioxid-Ausstoß der Kraftwerke zu tun hat.
Ich meine wir sollten die Bedeutung unseres Reichtums an Braunkohle nicht unterschätzen. Wir werden auf diesen Rohstoff eines schönen Tages zurück kommen müssen. Wenn die Braunkohle jedoch unsinniger Art und Weise verbrannt wurde, steht sie für eine stoffliche Verwertung nicht mehr zur Verfügung. Der Acker wird die Grundstoffe für die chemische Industrie nicht bringen!

Zur alternativen Energieversorgung
Hans-Jürgen Kastner 17.12.2016

Die verstärke Nutzung alternativer Energiequellen (Wind- und Sonnenenergie) ergibt zunächst den politisch gewünschten Verzicht des Einsatzes von Kernenergie- und von Kohlekraftwerken. Aus Gründen der Netzstabilität müssen
jedoch solche Kraftwerke in Reserve gehalten werden. Das Hochfahren von Kohlekraftwerken ergibt aber Besonderheiten, die bei einem dauerhaften Volllastbetrieb nicht beobachtbar sind.
Leider wird die in der USA entwickelte und in Israel erprobte und in der Praxis qualifizierte Technik zur Steuerung des Anfahrprozesses mit dem Ziel einer schadstoffarmen Fahrweise in Europa ignoriert. In Israel ist die Anwendung dieser Technik in allen Kohlekraftwerken Pflicht!

Bitte her mit einer Erwärmung!
Helgo BRAN 17.12.2016

Die Kultur blüht auf dank Wärme, sie erlahmt durch Frost und Kälte. Heizen wir also ein . wo‘s noch möglich ist - leitungsunabhängig mit heimischem Holz und Kohle! Was geht jetzt über einen mollig warmen Kachelofen? Der Rauch zieht ab und wird Pflanzennahrung. Bloß Politiker, die in der Schule nicht aufgepaßt haben, lassen sich von den Profiteuren des KlimaWAHNs immer noch einreden, daß Rauch und Gase aus Autoauspuffen, Kraftwerksschloten, forstlichen Verbrennnutzfeuern irgendwie schädlich seien für Umwelt und Klima. Die Natur braucht und verdaut Rauch schon immer! Verbrennen wir deshalb bitte nach Neujahr die Weihn‘bäume statt aufwendigem Abtransport, wo immer möglich!
Gße! H.

Schluß mit den unnötigen, ruinösen Alternativen!
Helgo BRAN 17.12.2016

Der Acker nicht, lb. Herr KASTNER, aber der Wald und die Steinkohlen: riesig sind die Reserven und Holz wächst nach! Gucken Sie‘s bitte an, wie wahnsinnig viel Holz in unseren Wäldern zu den selben Stoffen (H2O + CO2) verrotttet wie bei thermischer Nutzung! - Anders als vllt. in der Mongolei, auf Inseln oder Berggipfeln brauchen wir auch keine (furchtbar teuren!) „alternativen“ Energien. Die Energiedichte von Luftbewegungen und SonnenSTRAHLUNG ist viel zu gering, freilich ausreichend für PV-Notrufsäulen an Autobahnen, auch Parkscheinautomaten. Dank früher noch sehr guter Physiker, tüchtiger Ingenieure und eines klugen Energiewirtschaftsgesetzes haben wir in unserem Land bislang

Schluß mit den unnötigen, ruinösen Alternativen! II
Helgo BRAN 17.12.2016

Dank früher noch sehr guter Physiker, tüchtiger Ingenieure und eines klugen Energiewirtschaftsgesetzes(!! - vergessen?) haben wir in unserem Land bislang eine vorbildlich zuverlässige Stromversorgung. Doch die wird nun gefährdet durch die dt. Marotte mit den EEn. Es braucht nicht mehr als daß unsre Grundlastkraftwerke schlicht ungedrollet im Optimum gefahren werden können, unbeeinträchtigt durch Ihre Alternativen, Herr KASTNER! Israelische od. US-Vorbilder brauchn wir nicht.

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