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AEMR70 - Panel 8My body, my rights – weil Frauenrechte Menschenrechte sind


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Der Schutz vor sexualisierter Gewalt und die Garantie reproduktiver Rechte sind eine unerlässliche Grundlage dafür, selbstbestimmt leben zu können. Frauen sind besonders häufig von allen Formen sexualisierter und geschlechterbasierten Gewalt  betroffen - ebenso sind reproduktive Rechte weltweit in Gefahr.

Darüber diskutierte Ulle Schauws, Sprecherin für Frauen- und Queerpolitik der Grünen Bundestagsfraktion, mit Monika Hauser von medica mondiale e.V. und Anna Krenz von Dziewuchy Dziewuchom Berlin.

Medica mondiale e. V. unterstützt weltweit Hilfsprojekte für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter Kriegsgewalt betroffen sind und leistet medizinische, psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Traumatisierte. Dziewuchy Dziewuchom Berlin, zu Deutsch: Mädels für Mädels Berlin, ist eine AktivistInnengruppe, die unter anderem die berühmten Czarny Proteste in Berlin organisierte.

Frauen an Friedensprozessen beteiligen

Zuerst wurde auf dem Podium die Gewalt gegen Frauen in bewaffneten Konflikten thematisiert und die Auswirkungen auf die folgenden Generationen aufgezeigt. Monika Hauser betonte, wie wichtig die Teilhabe von Frauen an Friedensprozessen sei, damit ihre Belange berücksichtigt werden. So sieht es auch die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats vor. 

Anna Krenz gab einen geschichtlichen Überblick über die Frauenrechte in Polen. Zwar habenn auch in Polen Frauen vor genau 100 Jahren das Wahlrecht erkämpft, doch gebe es insbesondere aufgrund der aktuellen Regierung großen Handlungsbedarf. So seien unter anderem die reproduktiven Rechte in Polen stark eingeschränkt.

Globale Aufgabe

Ulle Schauws fragte im Anschluss die ZuhörerInnen: Wie können gemeinsame feministische Narrative, Forderungen und Handlungsstrategien aussehen und wie weiter vorangebracht werden? Das Publikum erwiderte, dass man sich international solidarisieren müsste und durch Proteste und Streiks für Frauenrechte weltweit kämpfen müsse.

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