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MenschenrechteWeltweit Religions- und Weltanschauungsfreiheit stärken

Symbole der Weltreligionen vor blauem Himmel mit weißen Wolken
Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit sind weltweit vielfältig bedroht. Die grüne Bundestagsfraktion fordert, nicht nur im Ausland sondern auch in Deutschland aktiv gegen jede Diskriminierung und Verfolgung von Gläubigen, religiösen Minderheiten und Konfessionslosen vorzugehen.

Religions- und Weltanschauungsfreiheit sind weltweit vielfältig bedroht. So gibt es auch in Deutschland eine erschreckende Zahl von Anschlägen auf Synagogen und Moscheen. Wir Grüne im Bundestag fordern, im In- und Ausland aktiv gegen jede Diskriminierung und Verfolgung von Gläubigen, Glaubensgemeinschaften, religiösen Minderheiten und Konfessionslosen vorzugehen.

Bericht zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit muss auch auf Deutschland eingehen

In unserem Antrag beleuchten wir verschiedene Facetten des universellen und unteilbaren Menschenrechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Wir fordern vor allem, dass der Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit der Bundesregierung auch systematisch auf die Lage in Deutschland eingeht. Deutschland kann nur glaubwürdig im Ausland für Religions- und Weltanschauungsfreiheit eintreten, wenn wir auch im Inland nachhaltig an der Verbesserung und Sicherung dieser Freiheiten arbeiten.

Menschenrechtsbildung verbessern: Gemeinsames politisches Konzept entwickeln

Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass die Beauftragten der Bundesregierung zu Menschenrechten, weltweiter Religionsfreiheit und jüdischem Leben in Deutschland zusammen arbeiten und ein gemeinsames politisches Konzept entwickeln. Auch die Arbeit der Islamkonferenz muss transparenter werden.

Wir wollen die Menschenrechtsbildung in Deutschland verbessern. Bildungsprogramme, etwa gegen religiöses Mobbing, müssen Religionsfreiheit ohne Privilegierung einer bestimmten Religion vermitteln, wenn sie erfolgreich sein sollen.

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