Ökologisch, vernetzt, bezahlbar Infotour Grüne Mobilität

Grün macht mobil: ökologisch, vernetzt, bezahlbar

Unser Verkehrssystem gerät an Grenzen. Weltweit ersticken Städte am Verkehr. In Metropolen wie Paris oder London wird deshalb der Ausbau der Elektromobilität oder die gezielte Förderung des Radverkehrs vorangetrieben. Doch hierzulande tritt die Verkehrspolitik seit Jahren auf der Stelle. Spannende verkehrspolitische Entwicklungen finden woanders statt, während bei uns die klimaschädlichen Emissionen von Autos, Lastwagen und Flugzeugen zunehmen. Unsere Städte sind zugeparkt und kämpfen vom Bund allein gelassen gegen die gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung.

Mit Abschluss des internationalen Klimaabkommens ist klar: Deutschland braucht dringend eine Verkehrswende weg vom Öl. Hierfür gibt es einfache Lösungen und gesellschaftliche Mehrheiten. Über 80 Prozent der Deutschen fordern eine Verkehrsplanung, die auf mehr Fuß- und Radwege setzt, Carsharing-Angebote ausweitet und den öffentlichen Nahverkehr ausbaut. Und damit mehr Mobilität schafft. Bequem und bezahlbar von A nach B – das geht mit einem guten Bahnnetz, modernem ÖPNV und Verkehrsmitteln, die wir nahtlos miteinander kombinieren können. Verkehrswende heißt aber insbesondere auch, dass der hohe Kraftstoffverbrauch von Autos und Lkw abnehmen und auf erneuerbare Energie umgestellt werden muss.

Wir Grüne im Bundestag wollen die Verkehrspolitik erneuern. Daran arbeiten wir mit unserem Themenschwerpunkt "Grün macht mobil". Im Rahmen einer Infotour wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie wir die Mobilität der Zukunft gestalten.

Termine der Infotour „Grün macht mobil“:

  • 28.10. Erlangen
  • 14.11. Chemnitz
  • 15.11. Stuttgart
  • 15.11. Köln
  • 09.01. Saarlouis
  • 30.01. Dortmund

Weitere Termine folgen.

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3 Kommentare
Radverkehr
Maria Bandur 24.10.2016

Superidee, den Radverkehr zu stärken!
Da bleibt aber noch viel zu tun.
Radfahren muss viel sicherer werden (Gefahr durch Dooring, abbiegende Fahrzeuge - besonders LKW usw.)
Es genügt nicht, nur ein paar Vorzeigeradwege zu bauen, die dann nach ein paar Metern wieder enden.
Privat-PKW gehören nicht in die Stadt -nur Car-Sharing. LKW nur mit Beifahrer. Falschparker müssen härter bestraft werden.
Wer die Großstadthölle jeden Tag mit dem Rad erlebt, denkt vermutlich auch so.
F.G.

Radschnellwege
Maria Bandur 24.10.2016

Radschnellwege sind ganz OK, aber zuerst möchte ich in meiner Stadt einfach nur sicher mit dem Rad unterwegs sein.

Winsen / Luhe - Radwegebau wie in den 50er Jahren!
Bock, Olga 25.10.2016

Hilfe! Wir brauchen hier unbedingt fachlichen Rat!!!
Winsen hat in der Schublade einen Radverkehrsentwicklungsplan liegen, der nicht beachtet wird. Bei der Neugestaltung des Innenstadtrings hat man die Vorgaben des Planers nicht berücksichtig. Zwar gab mir die Kommunalaufsicht des Kreises recht, wollte sich aber wegen des Sparsamkeitsgebots nicht einmischen. Der erste Bauabschnitt wurde dann noch schlechter gebaut, als erwartet. Daraufhin habe ich im Verkehrs-Ministerium Hannover nachgefragt. Hier wurden meine Bedenken geteilt, die Stadt musste sich dem Sicherheitsaudit beugen. Der von mir geforderte Baustopp wurde nicht beachtet. Inzwischen ist der 2. Bauabschnitt fertig - gefährlich!!!

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