NachhaltigkeitEntschieden voranschreiten, niemanden zurücklassen

Auf einem Wochenmarkt liegen Äpfel aus regionalem Anbau aus der Eifel neben importierten Äpfeln aus Neuseeland.
Durch das "Nationale Programm für nachhaltigen Konsum" sollen Verbraucher besser in die Lage versetzt werden, die Folgen ihres Konsums zu verstehen. Das Programm ist Teil der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Nach Verabschiedung der Agenda 2030 und der internationalen Nachhaltigkeitsziele (= Sustainable Development Goals, SDGs) durch die UN-Generalversammlung im September 2015, schreitet der Umsetzungsprozess weiter voran. Im Juli findet das hochrangige politische Forum der UN statt (High level political forum; HLPF), auf dem über erste Umsetzungen beraten wird. Die Bundesregierung gehört hier zu den ersten Staaten, die einen Umsetzungsbericht abgeben. Der parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung (PBNE) hat dazu aufgeschrieben, was bei diesem Bericht gewährleistet sein muss.

Chancen nutzen

Deutschland hat die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der SDGs und sollte diese Position nutzen, andere auf ihrem Weg hin zu nachhaltigen Entwicklungs- und Lebensweisen zu unterstützen. Aber auch hierzulande besteht nicht selten eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, etwa beim Ziel der Dekarbonisierung, dem Schutz der Biodiversität, der Förderung nachhaltiger Produktions- und Konsumweisen sowie der zukunftsfähigen Gestaltung unserer Städte.

Nachhaltigkeitsmanagement verbessern

Die Nachhaltigkeitsziele als neue und umfassende Herausforderung verlangen auch nach neuen Strukturen. Der PBNE fordert deshalb hochrangige Nachhaltigkeitsbeauftrage in den Ressorts und betont die übergreifende Verantwortung aller Ministerien

Nachhaltigkeit messen

Eine wichtige Rolle im Umsetzungsprozess spielen auch die nationalen und internationalen Indikatoren. Der PBNE setzt sich hier für eine Stärkung der personellen Kapazitäten ein.

Das Impulspapier „Entschieden voranschreiten, niemanden zurücklassen“ finden Sie hier.

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