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27Jun

Fachgespräch

Bildung von Mädchen in Krisen- und Konfliktgebieten: Was folgt aus dem G7-Gipfel?

Inhalt

Der G7-Gipfel am 8.-9. Juni 2018 in Kanada sollte auf Anregung des Gastgebers einen besonderen Fokus auf die Rolle von Bildung für Mädchen in Konfliktgebieten legen und eine gemeinsamen Deklaration der G7-Staaten verabschieden.

Mit dem Fachgespräch möchten wir zwei Wochen nach dem Gipfel ein Fazit ziehen und analysieren, inwiefern die G7-Staaten der Dringlichkeit des Themas gerecht werden. Bildung ist ein Menschenrecht und ein grundlegender Faktor für Entwicklung.  Bisher sind Bildungsinitiativen in Krisenkontexten aber häufig nur kurzfristig angelegt und chronisch unterfinanziert. Wir wollen beleuchten, welchen Platz das Thema Mädchenbildung in Konflikt- bzw. instabilen Gebieten im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit hat. Neben der Frage nach Schnittstellen zwischen Bildung, sexuellen Rechten und reproduktiver Gesundheit wollen wir diskutieren, wie eine langfristig inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle im Sinne der SDGs tatsächlich zu ermöglichen ist. Es soll dabei darum gehen, wie wir gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern verhindern, dass wegen andauernder Krisen eine verlorene Generation heranwächst.

Zu dieser Diskussion laden wir Sie herzlich ein.

Programm

Programm

16.45Anmeldung
17.00

Begrüßung

Ottmar von Holtz MdB
Sprecher für Zivile Krisenprävention
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

17.05

Einführung

Claudia Roth MdB
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

17.15

Bericht vom G7-Gipfel

Jennifer May
Gesandte und stellvertretende Leiterin der kanadischen Botschaft

17.30

Inputs aus der Zivilgesellschaft

  • Sonja Birnbaum
    Leiterin der Abteilung Entwicklungspolitik
    Plan International
  • Sandra Dworack
    Co-Sprecherin der Globalen Bildungskampagne
  • Jeanette Böhme
    Referentin für Politik und Menschenrechte
    Medica Mondiale
  • Katrin Erlingsen
    Leiterin Politische Arbeit Deutschland
    Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
 
18.15Diskussion

Anreise

Mit der U- oder S-Bahn bis Haltestelle „Hauptbahnhof“ oder „Bundestag“ (U-Bahn 55) oder mit dem Bus 100 bis zur Haltestelle „Reichstag/Bundestag. Um in das Jakob-Kaiser-Haus zu gelangen, benötigen Sie ein amtliches Personaldokument. Eine namentliche Anmeldung mit Angabe des Geburtsdatums ist erforderlich.