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12Nov

Grüner Betriebsräte- und Gewerkschaftstag

Heute an morgen denken – Die digitale Arbeitswelt politisch gestalten

Inhalt

Die Digitalisierung verändert nicht nur unser Leben, sondern vor allem auch die Arbeitswelt. Diesen digitalen Wandel gilt es zu gestalten und zwar auf politischer Ebene ebenso, wie in den Betrieben. Betriebs- und Personalräte, Gewerkschaften und der Gesetzgeber stehen hier vor großen Herausforderungen, denn nicht nur Unternehmen, sondern auch Beschäftigte sollen von der digitalen Arbeitswelt profitieren.

Betriebliche Mitbestimmung ist gelebte Demokratie. Beschäftigte gestalten mit ihr die eigenen Arbeitsbedingungen und sorgen so für gute Arbeit. Wenn sich die Arbeitswelt verändert, muss die Mitbestimmung mithalten können. Auch die Weiterbildung rückt durch die Digitalisierung immer weiter in den Fokus. Denn Beschäftigte, wie auch Erwerbslose müssen fit gemacht werden für die digitale Arbeitswelt. Uns geht es zudem um die Chancen und Möglichkeiten – gerade auch bei der Inklusion. Welche Möglichkeiten eröffnet der digitale Wandel für Menschen mit Behinderungen im Betrieb? Hier wollen wir Antworten finden.

Wir Grüne im Bundestag wollen zusammen mit Ihnen Erfahrungen austauschen sowie Handlungsbedarfe und Lösungsansätze diskutieren. Dazu haben wir auch Fachleute aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Betrieben und aus der grünen Bundestagsfraktion eingeladen.

Programm

Programm

12.00

Anmeldung

12.30

Begrüßung

Beate Müller-Gemmeke MdB
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

12.35

Eröffnungsrede „Digitaler Wandel mit starken Gewerkschaften“

Dr. Anton Hofreiter MdB
Fraktionsvorsitzender
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

12.50

Input „Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung“

Prof. Dr. Peter Wedde
Professor für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft
Frankfurt University of Applied Sciences

13.15

Mittagspause

14.15

Parallele Foren

Forum I

Mitbestimmung stärken – den digitalen Wandel gestalten

Betriebliche Mitbestimmung ist gelebte Demokratie. Beschäftigte gestalten mit ihr die eigenen Arbeitsbedingungen und sorgen so für gute Arbeit. Wenn sich die Arbeitswelt verändert, muss die Mitbestimmung mithalten können. Sie muss auch in einer digitalen Welt funktionieren. Doch was heißt das konkret? Welche neuen Handlungsspielräume brauchen Betriebs- und Personalräte, um auch in der digitalen Arbeitswelt für gute Arbeitsbedingungen sorgen zu können? Braucht die Mitbestimmung ein grundsätzliches Update, wenn Solo-Selbstständigkeit und Werkverträge zunehmen? Immerhin sollten Standards, Regeln und Schutzgesetze auch in der digitalen Zukunft für alle gelten.

Monika Brandl
Brandl Consulting, Strategische Betriebsratsberatung

Dr. Stefan Lücking
Hans-Böckler-Stiftung, Referat „Mitbestimmung im Wandel“

Beate Müller-Gemmeke MdB
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Forum II

Was eine Arbeitsversicherung leisten muss - fit für die digitale Arbeitswelt

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt verunsichern die Menschen zutiefst. Die Digitalisierung ordnet den Arbeitsmarkt neu; Tätigkeiten und Berufe verändern sich oder entfallen. Wenn bereits in der Vergangenheit die berufliche Weiterbildung Voraussetzung für gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt war, so gilt das für die Zukunft umso mehr! Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken und die Menschen zu schützen, muss die Arbeitslosenversicherung an die heutigen Realitäten angepasst und zu einer Arbeitsversicherung weiterentwickelt werden. Denn Arbeitslose und Beschäftigte müssen fit gemacht werden für die digitale Arbeitswelt. Vor welchen Herausforderungen stehen wir und wie können Chancen und Perspektiven für alle entstehen?

Dr. Sandra Hofmann
WifOR GmbH

Dr. Roman Jaich
ver.di

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB
Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und europäische Sozialpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Forum III

Inklusion im Betrieb – Chancen der Digitalisierung nutzen

Bisher ist kaum absehbar, welche Effekte die Digitalisierung auf die Chancen behinderter Menschen am Arbeitsmarkt haben wird. Mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnik könnten Arbeitsprozesse einfacher und individueller an Unterstützungsbedarfe angepasst werden. Gleichzeitig könnten aber durch schnellere zeitliche Abläufe neue Barrieren entstehen. Welche Chancen bieten Digitalisierungsprozesse und was sind die Risiken? Welche Handlungsspielräume brauchen Schwerbehindertenvertretungen, um Betriebe digital und inklusiv zu gestalten?

Dr. Dietrich Engels
Institut für Sozialforschung, ISG, Köln

Siegfried Peisl
Schwerbehindertenvertreter SAP SE

Corinna Rüffer MdB
Sprecherin für Behindertenpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

15.45

Grüne Abgeordnete und Gäste im Gespräch

„Ansprechbar“ – mit Kaffee und Kuchen

16.45

Input „Strategien für gute Arbeit in Zeiten der Digitalisierung“

Annelie Buntenbach
Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

17.00

Abschlusspodium „Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?“

Annelie Buntenbach
Mitglied im Bundesvorstand des DGB

Monika Brandl
Brandl Consulting, Strategische Betriebsratsberatung

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen
Professor für Wirtschafts- und Industriesoziologie
TU Dortmund

Dominik Bösl
Vice President Consumer Driven Robotics, KUKA AG

Beate Müller-Gemmeke MdB
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Moderation: Anja Hajduk MdB
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.20

Schlusswort

Anja Hajduk MdB
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.30

Ende der Veranstaltung

Anreise

Mit der U- oder S-Bahn bis Haltestelle „Hauptbahnhof“ oder „Brandenburger Tor“ oder mit dem Bus 100 bis zur Haltestelle „Reichstag/Bundestag“ oder mit dem Bus TXL bis Haltestelle und U-Bahnstation „Brandenburger Tor“. Über den Eingang West, Konrad-Adenauer-Str. 1 gelangen Sie zum Veranstaltungsort. Um in das Paul-Löbe-Haus zu gelangen, benötigen Sie ein amtliches Personaldokument. Eine namentliche Anmeldung mit Angabe des Geburtsdatums ist erforderlich.