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28Nov

Fachgespräch

Klima- und Geschlechtergerechtigkeit zusammendenken. Frauen im globalen Süden als wichtige Akteurinnen im Kampf gegen die Klimakrise

Inhalt

Darum geht’s

Mit der Erwärmung unserer Atmosphäre um ein Grad ist die Klimakrise in vielen Regionen der Welt bereits grausame Realität geworden. Während die Verursacher in erster Linie die Industrienationen des globalen Nordens sind, treffen die negativen Auswirkungen der menschengemachten Klimakrise besonders die Frauen in den Ländern des globalen Südens.

In Uganda zum Beispiel leben Frauen auf dem Lande meist von Subsistenzlandwirtschaft. Sie sind zuständig für die Ernährung ihrer Familien und die Organisation von Trinkwasser. Die durch die Klimakrise länger andauernden Dürren gefährden ihre Nahrungssicherheit. Die zusätzliche Zeit, die sie auf den Feldern arbeiten müssen, nimmt ihnen auch die Möglichkeit für Bildung, weitere Lohnarbeit oder politische Partizipation. Die länger werdenden Wege, die sie gehen müssen um Wasser zu holen, erhöht die Gefahr sexuell belästigt, überfallen und vergewaltigt zu werden.

Die Rolle von Frauen war lange bei den internationalen Klimakonferenzen unterbelichtet. Das zeigte sich unter anderem daran, dass nur 30 Prozent der Delegierten weiblich waren. Erst mit dem Klimagipfel in Doha beschloss die internationale Staatengemeinschaft „Geschlechtergerechtigkeit und Klimawandel“ prominent auf die Tagesordnung zu setzen. Auch auf der bevorstehenden Klimakonferenz in Kattowitz (COP24) sollten Genderaspekte in der internationalen Klimapolitik eine wichtige Rolle spielen.

Der Diskurs über Klimaungerechtigkeit (über die Verursacher und Leidtragende der Klimakrise) und Klimagerechtigkeit (ein gutes Leben für alle, in den Ländern des globalen Südens, des Nordes und für unsere zukünftigen Generationen) kann deshalb nur unter Einbeziehung des Genderaspekts erfolgen.

Warum ist der Streit für Gleichberechtigung und Emanzipation der Frauen wichtig für die Umsetzung der Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sowie für die Entwicklung ihrer Regionen? Was können wir von den Initiativen der Frauen des globalen Südens lernen, wie können wir sie unterstützen & gemeinsam international für Klimagerechtigkeit streiten?

Wir laden sie ein zu diesen und anderen Fragen mit uns und unseren Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Programm

Programm

15.30

Anmeldung

16.00

Begrüßung

Claudia Roth MdB
Bundestagsvizepräsidentin
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Ingrid Nestle MdB
Sprecherin für Energiewirtschaft
Mitglied im Wirtschaftsausschuss
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

16.15

Keynote

Dorothy Nalubega
Koordinatorin des Global Greens Women’s Network for the African Greens Federation
Vorsitzende des Women Greens League of the Ecological party of Uganda

16.35

Podiumsdiskussion

Bessere (nationale und internationale) Klimapolitik durch Geschlechtergerechtigkeit?!

Ulrike Röhr
Researcher | Gender CC

Dorothy Nalubega
Koordinatorin des Global Greens Women’s Network for the African Greens Federation
Vorsitzende des Women Greens League of the Ecological party of Uganda

Moderation: Lisa Badum MdB
Sprecherin für Klimapolitik
Mitglied im Umweltausschuss
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

17.35Pause
17.45

Podiumsdiskussion

Rolle von Klima- und Geschlechtergerechtigkeit für die internationale Klimafinanzierung und eine erfolgreiche Klimakonferenz in Katowice (COP24)

Fleur Newman
Gender Affairs Officer, Lead – Gender und Klimawandel
UNFCCC-Sekretariat

Liane Schalatek
Klimaexpertin
Stellvertretende Leiterin des Washington-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung | Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Uwe Kekeritz MdB
Sprecher für  Entwicklungspolitik
Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.45

Ausblick und ZUsammenfassung

Lisa Badum MdB

19.00Ende der Veranstaltung

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