„Invictus Games“ Sportereignis der versehrten Soldat*innen

Beschlussempfehlung und Bericht des Sportausschusses zum Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD

Invictus Games – Das Sportereignis der versehrten Soldatinnen und Soldaten als ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung nach Deutschland holen

Die Invictus Games sind eine internationale Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten. Seit 2014 vergibt die in Großbritannien ansässige Invictus Games Foundation diese noch junge Sportveranstaltung an interessierte Staaten. Bisherige Ausrichterstädte waren London, Orlando (Florida), Toronto und Sydney. Für 2020 sind die Spiele nach Den Haag vergeben worden.
Wir begrüßen es, dass sich im September 2019 Deutschland mit Düsseldorf als Austragungsort um die Invictus Games 2022 beworben hat.
Für Soldatinnen und Soldaten ist der Sport zum Zwecke der körperlichen und seelischen Rehabilitation oft eine gute Möglichkeit zur Gesundung nach Kriegsverletzungen. Für einige Soldatinnen bietet darüber hinaus der sportliche Wettkampf eine Form der Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen und ihres durchgeführten Auslandseinsatzes im Auftrag des Deutschen Bundestages. Die sportliche Begegnung mit kriegsversehrten Soldatinnen und Soldaten anderer Staaten und ihrer Begleitungen ist ein wichtiger Schritt für Völkerverständigung und Kulturaustausch.
Es muss jedoch klar sein: Spiel und Sport sind kein Ersatz für Reha-Maßnahmen nach Kriegsverletzungen. Es bedarf daher weiterer politischer Maßnahmen der dienstrechtlichen Fürsorge und Betreuung sowie für Rehabilitation und Unterstützung.