Pressemitteilung 11.04.2014

Hebammen-Haftpflicht: Gröhe muss endlich handeln

Zum Angebot der Versicherungswirtschaft für einen Gruppenhaftpflichtversicherungsvertrag mit dem Deutschen Hebammenverband (DHV), erklärt Elisabeth Scharfenberg, Mitglied im Gesundheitsausschuss:

Minister Gröhe wollte mit der Versicherungswirtschaft sprechen. Allerdings hätte es für eine weitere Steigerung der Haftpflichtprämien den Minister nicht gebraucht. Das schaffen die Versicherungsunternehmen seit Jahren ganz alleine.

Schon der Anstieg in diesem Jahr war für viele Hebammen kaum zu verkraften. Ab Juli 2015 sollen es über 6.000 Euro werden. Die Prämien steigen also ungebremst weiter. Dadurch brechen Strukturen weg, immer weniger Hebammen können es sich leisten, Geburtshilfe anzubieten.

Der Minister muss jetzt schnellstens Maßnahmen ergreifen, die die Haftpflichtprämien senken. Alles andere kostet nur wertvolle Zeit.

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