Pressemitteilung 07.04.2014

Rente ab 63: Debatte lenkt von eigentlichen Herausforderungen ab

Zur aktuellen Diskussion um die Rente ab 63 erklärt Markus Kurth, Sprecher für Rentenpolitik:

Die Debatte um die Anrechnung von Arbeitslosenzeiten lenkt von den eigentlichen Herausforderungen einer längeren Lebensarbeitszeit ab. In vielen Berufen ist schon lange vor dem 63. Lebensjahr Schluss. All diese Personen werden von der neuen Rentenart ausgeschlossen.

Statt Personen unabhängig davon in Rente zu schicken, ob sie noch arbeiten können oder nicht, bedarf es individueller Lösungen. Können Personen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten, müssen die Abschläge endlich weg. Außerdem brauchen wir flexible Rentenübergänge sowie deutlich mehr Anstrengungen, älteren Arbeitnehmern ein längeres Arbeiten in den Betrieben zu ermöglichen.

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