Pressemitteilung 06.08.2014

Südsudan: Hilfe massiv aufstocken

Zur drohenden Hungerskatastrophe im Südsudan erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

Die Hungersituation im Südsudan ist alarmierend. Vier Millionen Menschen sind bereits auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Sieben Millionen sind akut vom Hunger bedroht. Insbesondere Kinder sind besonders gefährdet. Die prekäre Situation kommt mit Ansage. Seit Monaten warnen die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen vor der drohenden Hungersnot. Die Bundesregierung muss jetzt ihre Hilfe massiv aufstocken, bevor es zu spät ist. 

Nur die Hälfte der benötigten 1,8 Milliarden US-Dollar wurde bis jetzt von der internationalen Gemeinschaft bereitgestellt. Damit verkennt die Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft die dramatische Situation vor Ort. Jedes weitere Zögern kann Menschenleben kosten.

Insbesondere die anhaltenden bewaffneten Kämpfe und die Gewalt in der Region haben zur dieser katastrophalen Situation geführt. Über eine Million Menschen gelten als Binnenvertriebene, während weitere Hundertausende auf der Flucht sind. Aber auch fehlende Infrastruktur und die schlechte Versorgungslage in der jungen Republik sind verantwortlich für die katastrophale humanitäre Lage.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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