Pressemitteilung 02.12.2014

Ende von South Stream: Chance für Energieversorgung in Europa

Zu dem angekündigten Stopp der South-Stream Pläne durch die russische Regierung erklären Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik:

Die Drohungen des Kreml, durch ein Ende von South Stream werde Europa künftig nicht die zur Energieversorgung notwendige Menge an Gas erhalten, laufen zunehmend ins Leere.

Es ist richtig, dass die EU auf die Entflechtung von Pipeline-Betreibern und Lieferanten besteht. Alles andere würde zu einer weiteren Abhängigkeit von russischem Erdgas führen.

Die EU sollte den angekündigten Stopp des South Stream Projekts als Chance begreifen. Jetzt ist es an der Zeit, Solidarität zu zeigen, die Abhängigkeit der EU-Mitgliedsstaaten von russischem Gas zu verringern und auf eine nachhaltige und klimafreundliche Energiepolitik zu setzen. Doch hier fehlen bisher die notwendigen Initiativen durch die Bundesregierung auf EU-Ebene.

Allen muss klar sein: Eine Diversifizierung von Erdgasbezugsquellen sowie Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind schon heute das beste Mittel gegen Drohkulissen des Kreml.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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