Pressemitteilung 22.12.2014

Flughafensicherheit: Reisende besser schützen

Zu den durch den EU-Prüfbericht ermittelten Sicherheitslücken in der Sicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt am Main erklärt Markus Tressel, Sprecher für Tourismuspolitik:

Das Krisenjahr 2014 hat einmal mehr deutlich gemacht: Der zivile Luftverkehr leidet besonders unter der weltweit angespannten Sicherheitslage. Es ist seit langem bekannt, dass die personelle Situation unzureichend ist.

Das Bundesinnenministerium zieht sich über nicht zertifizierte private Anbieter aus der Verantwortung, wenn es um die Personalgewinnung und Personalbindung sowie um Schulung und Bezahlung geht.

Die hohe personelle Fluktuation und fehlende Kontrollen und Mitwirkung durch die Bundespolizei sind in derart sensiblen Sicherheitsbereichen ein Skandal. Auch im Hinblick auf den für das Jahr 2015 geplanten flächendeckenden Einsatz von sogenannten Körperscannern kann man nur warnen, übereilt auf unausgereifte technische Lösungen, statt auf gut ausgebildetes und gut bezahltes Personal und verantwortliches polizeiliches Handeln zu setzen. Die Sicherheit der Reisenden und der Crews muss Vorrang haben.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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