Pressemitteilung 11.12.2014

Lima: Klimakrise duldet keinen weiteren Aufschub

Zur Rede von Umweltministerin Hendricks auf der VN-Klimakonferenz in Lima erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

Die Rede von Umweltministerin Hendricks ist ein wichtiges Signal an die Weltgemeinschaft: Wir müssen jetzt handeln, die Klimakrise duldet keinen weiteren Aufschub. Auch die Ankündigung, weitere 50 Millionen Euro für den Anpassungsfonds bereit zu stellen, ist ein wichtiger Baustein für die weiteren Verhandlungen. Diesem müssen weitere konkrete Schritte folgen.

Wir nehmen die Bundesregierung beim Wort, wenn sie sagt, dass jeder Dollar für den Klimaschutz eine Investition in die Zukunft der Staaten sei: Wir erwarten, dass sie im Rahmen ihrer G7 Präsidentschaft vorangeht und das Auslaufen klimaschädlicher Subventionen für fossile Energien ins Zentrum ihrer Arbeit rücken wird. Für Deutschland bedeutet das, dass die KfW vollständig aus der Finanzierung klimaschädlicher Kohleprojekte im Ausland aussteigt. Alles andere zementiert die Abhängigkeit von Kohle, widerspricht den Worten der Ministerin und würde so auch Deutschlands Glaubwürdigkeit in Frage stellen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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