Pressemitteilung 23.12.2014

Rentenlücke: Absicherung im Alter in Gefahr

Zur Meldung, wonach die Bundesregierung keinen Durchblick bei der Riester-Rente hat, erklärt Markus Kurth, Sprecher für Rentenpolitik:

Wir haben zwei grundsätzliche Probleme in der Altersvorsorge: Das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt und die private Altersvorsorge kann diese Rentenlücke nicht schließen. In der Konsequenz können viele Menschen ihren einmal erreichten Lebensstandard im Alter kaum aufrechterhalten. Zudem droht für viele Personen Armut im Alter.

Zur Bewältigung dieser Probleme brauchen wir eine mindestens zweigleisige Antwort. Das Rentenniveau muss dringend stabilisiert werden. Hierfür müssen wir die Einnahmen verbessern und die gesetzliche Rente auf breitere Füße stellen. Eine schrittweise Einführung der Bürgerversicherung in der Rente, in die alle einzahlen, kann eine Lösung sein. Wir müssen die Riester-Rente vom Kopf auf die Füße stellen. Private Riesterverträge können die gemachten Versprechen nicht halten. Nur staatlich verwaltete Fonds können die nötige Sicherheit herstellen. Das machen uns die skandinavischen Länder wie Schweden vor.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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