Pressemitteilung 21.02.2014

Skandalflughafen BER: Bei Mehdorn sind immer die anderen Schuld

Zur erneuten Volte von Hartmut Mehdorn, den Testbetrieb für den Flughafen BER wegen angeblich mangelnder Unterstützung des Aufsichtsrats abzusagen, erklärt Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik:

Wie lange wollen sich der Aufsichtsrat – und damit auch die Vertreter der Bundesregierung – die Kapriolen von Hartmut Mehdorn eigentlich noch gefallen lassen? Mit dieser Personalaufstellung wird der Flughafen nie fertig. Das von Mehdorn ausgerufene Beschleunigungsprogramm Sprint ist zu einem Orientierungslauf geworden, bei dem niemand einen Kompass dabei hat. Und wenn sich Herr Mehdorn mal wieder verrannt hat, sind die anderen Schuld.

Es muss endlich Schluss damit sein, dass Mehdorn ständig neue Säue durchs Dorf treibt (Offenhalten von Tegel, dritte Startbahn für BER, Schönefeld-Alt als Billigfliegerterminal) und dabei auch noch die Leute versetzt, wie den Technikvorstand Horst Amman, oder entlässt, wie die Chefplanerin Regina Töpfer, die über den technischen Sachverstand verfügen, den Flughafen endlich zu Ende zu bauen.

Was sagt Minister Alexander Dobrindt als Vertreter des Anteilseigners Bund zu der Misere? Nichts! Dabei ist die Misere auch von seinem Staatssekretär Rainer Bomba mit zu verantworten. Er hat Herrn Mehdorn bei seinen Auftritten vor dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags bei seinen Probebetriebsphantasien am 29.1.14 unterstützt.

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