Pressemitteilung 21.01.2014

Bundesregierung muss sich für den internationalen Schutz von Delfinen und Walen einsetzen

Zu der erneuten Abschlachtung von Delfinen in Japan erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz und Parlamentarische Geschäftsführerin:

Das jährliche Abschlachten von Delfinen in der japanischen Tajii-Bucht ist kein „traditioneller Fischfang“, sondern eine brutale Treibjagd, die sofort beendet werden muss. Die Bundesregierung muss gegenüber Japan klare Position beziehen und dem Treiben den Nährboden entziehen indem sie ein Importverbot für Delfine auf EU Ebene durchsetzt. Ohne Delfinarien gäbe es keinen Absatzmarkt für die grausam gefangenen Delfine, die mit dem Blut ihrer Artgenossen erkauft werden. In der Fischereipolitik muss neben dem Tierschutz auch dem Artenschutz endlich Rechnung getragen werden. Das kommerzielle Töten bedroht den ohnehin gefährdeten Bestand der Meeressäuger zusätzlich. Wie sich in den vergangen Jahren zeigte, wird diese Tierquälerei nur durch den Druck der Öffentlichkeit ein Ende finden.

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