Pressemitteilung 01.07.2014

Die Augen vor dem Tierleid auf der Straße nicht verschließen

Anlässlich des heutigen Tages gegen Tiertransporte erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Immer noch herrschen erschütternde Zustände bei Lebendtransporten von Tieren. Schweine, Rinder, Schafe, Pferde und in großer Zahl auch deren Jungtiere werden über tausende Kilometer durch Europa und seine Grenzen hinaus transportiert. Die Transporte sind für die Tiere eine stunden-, oft sogar tagelange Tortur: Sie leiden unter der Enge, Hitze, Luftmangel und Durst.

Schuld daran sind Verordnungen, die nicht kontrolliert werden und zu lasch sind. Extrem niedrige Transportkosten machen diese Praktiken rentabel und die Bundesregierung befeuert den globalen Handel mit Tieren durch ihre Exportorientierung.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene für eine ausnahmslose Maximaltransportdauer von acht Stunden einzusetzen und national die Transportdauer auf vier Stunden zu beschränken. Zusätzlich müssen die Kontrollen drastisch verschärft und Sanktionen wirkungsvoll eingesetzt werden.

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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