Pressemitteilung 01.07.2014

Energiewende: Kompetenzzentrum kann neuen Schub bringen

Zur Einrichtung des „Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende“ durch das Umweltministerium erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Wir begrüßen die Einrichtung des „Kompetenzzentrum für Naturschutz und Energiewende“. Das Zentrum wird dringend gebraucht, um den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben.

Wir setzen darauf, dass in Zukunft fachlich fundierte Aussagen vorliegen, zur Naturzerstörung aller verschiedenen Energieträger - um endlich Fakten den Scheinargumenten von Energiewendeblockierern entgegen zu stellen.

Es wird dann auch deutlich, welche Schäden die fossilen Energien, insbesondere Kohle, insgesamt verursachen. Wir fordern die Bundesregierung auf, der Naturzerstörung und dem Verlust an Artenvielfalt endlich mehr Beachtung zu schenken und diesen Schäden stärker entgegen zu treten.

Das Kompetenzzentrum darf nicht gegen den ökologischen Umbau unserer Energieversorgung instrumentalisiert werden. Fossile Energien und auch Atomkraft richten eine weit größere Naturzerstörung an, als die Erneuerbaren Energien. Die Bundesregierung darf Naturschutz und Energiewende nicht gegeneinander ausspielen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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