Pressemitteilung 10.07.2014

Wohnraum: Hendricks neues Bündnis hat eine Schieflage

Zum heutigen Start des „Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen“ erklärt Christian Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

Das neue Bündnis hat eine Schieflage. Der Schwerpunkt liegt auf der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft - es fehlen die Umwelt-, Verbraucher- und Sozialverbände. Sie werden aber dringend gebraucht für eine bezahlbare Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich.

Wer ein Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen einberuft, muss auch Verantwortung für seine eigenen Liegenschaften übernehmen. Die Bundesregierung sollte das Höchstpreisverfahren endlich beenden und bei der Vergabe städtebauliche und wohnungspolitische Aspekte berücksichtigen.

Erst im Herbst 2015 sollen Lösungsvorschläge vorliegen. Das ist eindeutig zu spät. Wir müssen jetzt damit beginnen, unseren Wohnungsmarkt an die Energiewende und den demographischen Wandel anzupassen. Bezahlbares Wohnen in Zukunft soll energiesparsam und klimafreundlich sein. Diese Verantwortung kann die Bundesregierung nicht an ein neues Bündnis delegieren.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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