Pressemitteilung 26.03.2014

Luftverschmutzung: Klimaschutz kann Leben retten

Zur aktuellen WHO-Studie über die tödlichen Gefahren von Luftverschmutzung erklärt Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik:

Die Studie zeigt: Klimapolitik ist kein Thema für Sonntagsreden, sondern muss Querschnittsaufgabe der gesamten Bundesregierung werden. Die Verringerung von klima-, umwelt- und gesundheitsgefährdenden Schadstoffen muss ressortübergreifend gelingen. Die Studie der WHO verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Diskussion um unsere Energie- und Klimaziele ist - solange die Umweltbelastungen unserer Energie- und Industriepolitik sträflich vernachlässigt werden.

Wir brauchen eine ehrliche Debatte über die Kosten und Folgen fossiler Energien und Industrieemissionen. Wir brauchen eine ambitionierte Energie- und Klimapolitik. Mit dem Rückgang von Schadstoffen lässt sich das vielerorts tödliche Gesundheitsrisiko verringern. Allein die Europäische Union könnte durch die Verbesserung ihrer Klimabilanz bis zu 13,5 Milliarden Euro im Gesundheitssektor einsparen. Die Bundesregierung trägt eine besondere Verantwortung, mit einer gelingenden Energiewende für andere Wachstumsregionen Vorbild zu sein.

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