Pressemitteilung 21.03.2014

Taten, keine Visionen, Frau Schwesig!

Zum jüngsten Vorstoß von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für ein "Elterngeld Plus" erklärt Franziska Brantner, Sprecherin für Familien- und Kinderpolitik:

Manuela Schwesigs neuester Vorschlag für ein "Elterngeld Plus" zielt zwar in die richtige Richtung, steht aber bisher nur auf dem Papier. Die Flexibilisierung und damit verbundene Ausdehnung der Bezugsdauer ist aus familienpolitischer Sicht geboten. Nun muss sie auch zügig umgesetzt werden. Die Ministerin muss ihren Worten Taten folgen lassen. Das Teilelterngeld muss kommen - aber nicht so wie unter Schwarz-Gelb, als ein bereits ausformuliertes Konzept aus Finanzierungsgründen wieder in der Versenkung verschwand.

Dem Elterngeld Plus und dem Partnerschaftsbonus darf es nicht so ergehen wie der jüngsten "Vision" einer Familienarbeitszeit, die Frau Schwesig mangels Gegenfinanzierung umgehend wieder kassieren musste.
Woran es Deutschland immer noch mangelt, ist eine familienfreundliche Arbeitskultur. Frau Schwesig muss auch hier agieren, damit sich Vollzeit endlich an Betreuenden orientiert und nicht mehr an Alleinverdienenden. Es kann nicht sein, dass Vollzeit nur für Kinderlose machbar ist.

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