Pressemitteilung 25.11.2014

Berufsorientierung: Angebote für Jugendliche sind mangelhaft

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Studie der Vodafone-Stiftung „Schule, und dann?“ erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung:

Mehr als ein Drittel der Jugendlichen fühlt sich beim Übergang in eine Ausbildung nicht oder nur schlecht beraten. Beim Thema Berufsorientierung ist die Bundesregierung selbst ziemlich orientierungslos. Wenn junge Menschen praxisnahe und hilfreiche Informationen eher im Internet als bei öffentlichen Einrichtungen suchen, sollte die Bundesregierung sich fragen, ob sie ihrem Auftrag in der Ausbildungspolitik gewachsen ist.

Ministerin Wanka darf nicht länger warten: Jugendliche brauchen endlich hochwertige und lebensnahe Unterstützung bei der Berufswahl.

Bund und Länder müssen bestehende Programme zur Berufsorientierung ausbauen und eine flächendeckende professionelle Beratung sicherstellen. Dies ist besonders für junge Menschen aus sozial schwächeren Milieus wichtig. Nur gute Beratungs- und Orientierungsangebote können echte Perspektiven eröffnen.

Die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland freut sich auf die berufliche Zukunft. Die Bundesregierung muss endlich dafür sorgen, dass diese Motivation durch die mangelhafte Berufsorientierung nicht in Enttäuschung umschlägt.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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