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Pressemitteilung 21.11.2014

Jahrestag des Maidan: Demokratischen Aufbruch in der Ukraine nach Kräften unterstützen

Zum Jahrestag des Beginns der Proteste auf dem Kiewer Maidan erklärt Marieluise Beck, Sprecherin für Osteuropapolitik:

 

Als vor einem Jahr eine Schar junger Menschen auf den Maidan zog mit dem Slogan „wir wollen nach Europa“, ahnten sie nicht, welche Dynamik für die gesamte Ukraine in Gang gesetzt werden würde. Seither wurde das Land politisch bis in seine Grundfesten erschüttert. Der Weg nach Europa, der ein Synonym für Rechtstaatlichkeit und gegen die Herrschaft von Korruption und Oligarchie geworden ist, wird vom Parlament und Regierung nach Neuwahlen beschritten. Doch der Preis für diese souveräne Entscheidung ist hoch.

 

Russland will die Ukraine nicht freigeben. Das Land erlitt einen Waffengang auf der Krim, deren Annexion und Krieg im Osten des Landes. Der Kreml tut alles, um die Chancen auf Reformen und innere Demokratisierung des Landes unmöglich zu machen – wohl weil er eine demokratische und prosperierende Ukraine als Menetekel für das eigene Herrschaftsgefüge begreift. Wir stehen an der Seite der mutigen Bürger- und Freiheitsbewegung in der Ukraine. Europa muss alle Kraft darauf richten, die Ukraine so zu stützen, dass die Träume vom Maidan nicht unter der Destabilisierungspolitik zerbrechen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher