Pressemitteilung 03.11.2014

Klimaschutz anpacken und nicht vertagen

Wir haben eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Haltung der Bundesregierung zu den alarmierenden Ergebnissen des Weltklimaberichts und dem dringenden Handlungsbedarf für mehr Klimaschutz“ beantragt. Dazu erklärt Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin:

Der Weltklimabericht muss der Bundesregierung endlich die Augen öffnen: Der Klimaschutz darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die dramatischen Klimaveränderungen bedrohen die menschlichen Lebensgrundlagen. Am schlimmsten betroffen sind die ärmsten Länder: 200 Millionen Menschen könnten durch den steigenden Meeresspiegel oder die Ausbreitung von Wüsten ihre Heimat oder ihre Ernährungsgrundlage verlieren.

Die Energiewende in Deutschland droht einzuschlafen. Die schwarz-rote Koalition bremst beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und setzt wieder auf schmutzige Energie aus der Braunkohle. Von einer Offensive in Sachen Energieeffizienz ist nichts zu sehen.

Deutschland muss als hoch entwickeltes Industrieland vorangehen. Wenn die Bundesregierung es zulässt, dass der CO2-Ausstoß wie im vergangenen Jahr sogar noch ansteigt, hat sie keine Argumente mehr, international mehr Klimaschutz zu fordern.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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