Pressemitteilung 20.11.2014

Rente ab 63: Salamitaktik der Bundesregierung muss ein Ende haben

Zu den Berichten, wonach die Rente ab 63 offenbar stärker als von der Bundesregierung gedacht in Anspruch genommen wird, erklärt Markus Kurth, Sprecher für Rentenpolitik:

Die Salamitaktik der Bundesregierung in der Rentenpolitik nimmt kein Ende. Nur scheibchenweise rückt sie mit den wahren Kosten der Rente ab 63 heraus. Selbst für Eingeweihte ist vollkommen unklar, wie viele Personen langfristig abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen und welche finanziellen Auswirkungen das im Einzelnen hat. Klar ist, dass bereits in diesem Jahr mehr als die erwarteten 240.000 Personen die neue Rente in Anspruch nehmen.

Wenn es sich bei den zusätzlichen Personen nur um solche handelt, die ihre Rente in diesem Jahr vorziehen, bleibt unklar, warum die Kosten für die Rente ab 63 auch im kommenden Jahr steigen. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles wird im Ausschuss Rede und Antwort stehen müssen. Wir werden hierfür Anfang Dezember einen ausführlichen Bericht des Ministeriums verlangen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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